SANDE Wer sich heute bei der Freiwilligen Feuerwehr Sande umschaut, kann über die moderne Technik nur staunen. Bei einer Alarmierung sind die Kameraden in kürzester Zeit einsatzbereit. Schwer vorstellbar, dass die Feuerwehr noch vor 75 Jahren mit einer Handdruckspritze ausrückte.

Ganz modern feiert die Sander Feuerwehr an diesem Sonnabend auch 75-jähriges Bestehen: Ab 19 Uhr steigt im Festzelt auf dem Marktplatz die „Sander Blaulichtnacht“. Mit Live-Musik und guter Laune soll es eine fröhliche Feier geben. Und auch wenn keine Gründungsmitglieder mehr dabei sind, so wird doch sicher die eine oder andere Geschichte aus der Historie der Feuerwehr erzählt.

Am 17. April 1934 wurde die Freiwillige Feuerwehr in der früheren Gaststätte Pfeiffer gegründet. 16 Kameraden ließen sich damals aufnehmen, im Mai nahm die Wehr unter Leitung von Willy Brückmann mit 24 Männern den Dienst auf. Ausgerüstet war die Wehr damals mit einer Handdruckspritze, die im so genannten Spritzenhaus an der Hauptstraße 84 untergebracht war. Im Ernstfall wurde die Wehr von den Glocken der St. Magnus-Kirche zusammengerufen. Erst viel später wurde es üblich, eine Sirene zu nutzen bevor dann Anfang der 90er Jahre die Alarmierung über Meldeempfänger eingeführt wurde.

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Gute Ausbildung war schon damals wichtig, doch als viele Kameraden zum Kriegsdienst im Zweiten Weltkrieg eingezogen wurden, mussten Ersatzkräfte her. Als Meilenstein gilt, dass es dem Leiter der Wehr, Erich Schnittjer, bereits 1942 gelang, ein Mercedes-Löschfahrzeug für seine Wehr zu bekommen.

Nach dem Krieg war die Wehr auf eine Stärke von 15 Mann geschrumpft, die Übungen fanden am Sonntag statt und Besprechungen konnten bequem im Einsatzwagen stattfinden. Seitdem ging es Schritt für Schritt voran: 1954 erfolgte die Grundsteinlegung des jetzigen Feuerwehrhauses, das mehrfach umgebaut wurde, mittlerweile aber den Anforderungen der neuen Fahrzeuggeneration nicht mehr entspricht. Deshalb gehört der Bau eines neuen Feuerwehrhauses auch zu den größten Wünschen der Wehr für die kommenden Jahre.

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