Jever Am Mariengymnasium Jever gibt es seit einem Jahr eine Ganztagsgruppe, die von der pädagogischen Mitarbeiterin Kerstin Land betreut wird. Die Gruppe besteht aus Kindern, deren Eltern lange arbeiten müssen. In der Ganztagsgruppe können die Kinder ihren Nachmittag weitestgehend mit eigenen Ideen gestalten. Lands Motto lautet: „Ich gebe nichts vor. Alles kann, nichts muss.“ Die Gruppe hat unter anderem den Schlosspark besucht, Geburtstage gefeiert und Workshops mitgemacht. In einem der Workshops hat der Neuntklässler Jonah Pabst der Gruppe Mützen häkeln beigebracht.

Insgesamt besuchen 42 Fünftklässler zwischen Montag und Donnerstag die Ganztagsgruppe an dem Gymnasium. Pro Tag kommen ungefähr 20 Kinder, mit denen Kerstin Land um 12.55 Uhr zum Mittagessen geht. Zwischen 13.20 und 14 Uhr haben die Schüler dann Zeit für ihre Hausaufgaben. Die Ganztagsgruppe startet anschließend um 14 Uhr und endet dann um 16.30 Uhr.

Zudem haben die Kinder mit Kerstin Land und ihren beiden Bundesfreiwilligendienstlern, Reena Wilke und Chantal Graban, gelernt, wie man Knete herstellt und Gummitwist spielt.

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Ob es die Ganztagsgruppe des Gymnasiums auch nächstes Jahr geben wird, ist noch unklar. Das zur Verfügung gestellte Geld für die Stelle der pädagogischen Mitarbeiterin hat nur für ein Jahr gereicht.

Bisher hat der Förderverein des Mariengymnasiums die Stelle mit Geldern vom Landkreis Friesland bezahlt. Dieser hatte dem Verein Geld zur Verfügung gestellt, das noch vom Bildungs- und Teilhabepaket übrig gewesen war. Der Bund hat das Paket vor einigen Jahren an die Kommunen ausgezahlt. Somit war die Stelle für ein Jahr finanziert.

Schulleiter Frank Timmermann sagt: „Wir wissen im Moment noch nicht, wie es nächstes Jahr weitergehen soll.“ Denn Gymnasien bekommen im Gegensatz zu anderen Schulen kein Geld vom Land für pädagogische Betreuungen. Damit es die Ganztagsgruppe weiterhin geben kann, will das Mariengymnasium jetzt mit dem Landkreis nach einer Lösung suchen.

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