Ausbildung
So viele Berufe gibt es in Zetel

Wer nach der Schule im Ort eine Ausbildung anfangen will, hat in Zetel viele Möglichkeiten. Davon konnten sich die Schüler der IGS am Freitag bei einer Berufsmesse selbst überzeugen.

Bild: Sandra Binkenstein
Beim Markt der beruflichen Möglichkeiten in der IGS Zetel informierte (von links) Fabian Cordes, Auszubildender bei der Sanitär-, Elektro- und Heizungsfirma Nieland, die Schüler Zinar Akan, Jannik Bäcker und Matteo Behrends.Bild: Sandra Binkenstein
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Zetel Automobilkaufmann oder -frau im Autohaus, Erzieher im Kindergarten oder Pharmazeutisch-technischer Assistent in der Apotheke: Es gibt in der Gemeinde Zetel eine große Vielfalt an Berufen und an Ausbildungsplätzen. Damit die Schüler des neunten Jahrgangs sich ein Bild davon machen können, hat die Integrierte Gesamtschule Zetel am Freitag den ersten „Markt der beruflichen Möglichkeiten“ auf die Beine gestellt.

Lehrerin Birgit Rosendahl hat die Berufsmesse organisiert und 15 Betriebe aus der Umgebung eingeladen. „Wir sind auf die Idee gekommen, die Firmen und sozialen Einrichtungen mit den Schülern zusammenzubringen, und zwar auf dem kürzesten Weg“, sagt sie. „Wir haben in Zetel und umzu ein Riesenpotenzial und müssen nur beide Seiten zusammenführen.“

So ein Arbeitsplatz direkt im eigenen Ort hat schon Vorteile, finden die Mitarbeiter der Fischfeinkost-Fabrik Abrahams, die am Freitag über die Berufe im Groß- und Außenhandel, in der Lebensmitteltechnik, der Lagerlogistik und als Maschinenführer informierten. „Man kann mit dem Rad zur Arbeit fahren und in einem familiengeführten Unternehmen wie Abrahams herrscht auch ein tolles Arbeitsklima“, sagt Matthias Fangmann. Außerdem gebe es flache Hierarchien, sagten Tobias Jürgens und Andreas Gommer.

Dass ein Beruf im Handwerk richtig Spaß machen kann, findet Fabian Cordes, Azubi bei der Sanitär-, Elektro- und Heizungsfirma Nieland. „Man sollte natürlich nicht faul sein und kein Problem damit haben, sich auch mal die Hände schmutzig zu machen. Aber der Beruf Anlagenmechaniker ist total vielseitig und man lernt auch was fürs Leben.“ Außerdem, ergänzte Rieke Nieland, habe man bei einer Ausbildung im Handwerk auch schneller Erfolgserlebnisse als vielleicht bei einem langen Studium.

Im März steht für die neunten Klassen das große Betriebspraktikum an. Organisatorin Birgit Rosendahl ist sicher: „Auch dafür können die Schüler bei der Berufsmesse schon mal Kontakte knüpfen.“

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