SCHORTENS Die Tische in der Schortenser Gesamtschul-Mensa wurden mit frischem Porree, Äpfeln, Pflaumen und Kräutern dekoriert. Die Schülerinnen und Schüler lassen sich ihr Mittagessen schmecken. Viele holen sich bei Karin Michelowitz an der Theke noch einen Nachschlag. „Der Rinderschmorbraten mit Apfelrotkohl und Kartoffeln wird heute besonders oft verlangt“, berichtet sie.

Das Schulessen – neben dem Rinderbraten gibt es eine Kürbiscremesuppe und überbackenen Blumenkohl – ist an diesem Mittwoch ein ganz besonders. Alle Zutaten stammen aus der Region. Im Rahmen des Ernährungsprojekts „Regional ist 1. Wahl“ fand an der IGS der erste „Regionale Tag“ statt. Deshalb hatten sich neben den Schülerinnen und Schülern auch Frieslands Landrat Sven Ambrosy, Udo Borkenstein vom Regionalen Umweltzentrum (RUZ) Schortens, Schulleiter Wolfgang Ernstorfer und seine Kolleginnen Susanne Hoffmann und Insa Welle sowie Susanne Leiting und Jörg Hodel von der Volksbank Jever als Sponsor zum Mittagessen angemeldet.

Das Projekt „Regional ist 1. Wahl“, das vom RUZ Ende vorigen Jahres gestartet worden war, hat Borkenstein zufolge damit ein erstes Etappenziel erreicht. Ziel sei, an den Schulen das Bewusstsein für regionale Produkte und damit auch für den Umwelt- und Klimaschutz zu stärken. Parallel zum Einsatz regionaler Produkte in der Küche von Schul-Caterer Le Patron soll das Thema auch im Unterricht verankert werden.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Dazu hat das RUZ entsprechende Unterrichtsmaterialien vorbereitet und den Projektschulen (IGS Friesland, Cäcilienschule Wilhelmshaven, Schlossplatzschule Varel, Mariengymnasium Jever und Alexander-von-Humboldt-Schule Wittmund) zur Verfügung gestellt.

Für den Start in der IGS Friesland hatten die Schülerinnen und Schüler die Tische dekoriert und die IGS-Mensa mit Bildern zum Thema geschmückt, die im Kunstunterricht entstanden sind.

Die Vorteile der Aktion, die mit Hilfe des Genossenschaftsverbands Weser-Ems im nächsten Jahr Schulen im gesamten Weser-Ems-Gebiet angeboten werden soll, liegen Borkenstein zufolge auf der Hand. Die Kinder und Jugendlichen lernten nicht nur heimische Produkte und deren Erzeugung kennen, sondern schützten auch aktiv die Umwelt. So könnten mit der Aktion aufwendige Kühlsysteme sowie weite Transportwege vermieden werden. „20 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland entfällt auf die Ernährung“, so Borkenstein. Dieser Anteil könne mit dem verstärkten Einsatz regionaler Produkte deutlich reduziert werden.

Ambrosy zufolge trägt das Projekt aber nicht nur zum Umwelt- und Klimaschutz bei, sondern fördert auch die regionale (Land)Wirtschaft.

Für das RUZ und die IGS ist der erste „Regionale Tag“ auch ein Beitrag zu einem Wettbewerb zum „Tag der Regionen“ in Niedersachsen. Sein Motto lautet: „Wer weiter denkt – kauft näher ein“.

Ulrich Schönborn Chefredakteur (ViSdP) / Chefredaktion
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.