Der niedersächsische Waldvogel- und Cardueliden-Stammtisch ist mittlerweile eine feste Größe bei den Züchtern. Jetzt kamen rund 120 Züchter aus ganz Deutschland in Sande zusammen, um bei dem Stammtisch Erfahrungen auszutauschen und sich weiterzubilden. Höhepunkt des Treffens war ein Vortrag über die Haltung, Zucht und Fütterung von europäischen Bienenfressern. Dazu hielt der bekannte Vogelzüchter Andreas Lischke aus Walsrode einen Vortrag. In seinen riesigen Volieren gelingt ihm mit dieser seltenen Vogelart regelmäßig die Nachzucht. Eine nachempfundene Brutwand mit eingelassenen Brutröhren ist Voraussetzung für die Zucht des Bienenfressers. Bienenfresser graben in der Natur über einen Meter lange Brutröhren in Steilwände, um dort ihre Brut aufzuziehen. Gebannt folgten die Teilnehmer den Ausführungen des Referenten, der zudem

keine Frage unbeantwortet ließ.

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Es ist jetzt 55 Jahre her, seit die Schüler aus dem so genannten verlängerten 8. Schuljahr der Volksschule Heidmühle entlassen wurden. Die seinerzeit geltende achtjährige Schulzeit war bereits im Herbst 1953 abgelaufen. Es herrschte jedoch großer Mangel an Lehrstellen, so dass viele die Schulzeit um sechs Monate verlängerten. Diese zusätzlichen Klassen wurden für den damaligen Gemeindekern in Heidmühle konzentriert. 60 Mädchen und Jungen nutzten die Chance zu einer weiteren Qualifikation und wurden in zwei Klassen, getrennt nach Jungen und Mädchen, in der Parkschule untergebracht. Parkschule wurde die Nebenstelle der Volksschule Heidmühle genannt, die in einer Baracke untergebracht war, die im Park hinter dem ehemaligen Verpflegungsamt (heute Alte Brauerei) an der Jeverschen Straße stand. Zu einem Wiedersehen trafen sich jetzt 36 Schülerinnen und Schüler beider Klassen. Das

Treffen hatten Horst Ahrends, Hilde Warntjen (geb. Schmidt) und Edith Schipper (geborene Bents) im „Friesenhof“ unweit des alten Schulstandorts organisiert. Der größte Teil der Teilnehmer hatte keine weite Anreise. Nach dem Büfett gab es viel Zeit, die Erinnerungen an alte Zeiten auszutauschen und jeder konnte viel aus seinem Leben erzählen. Einhellig war man der Meinung, dass dieses Treffen nicht das letzte gewesen sein soll.

Wiedergesehen zu ihrem traditionellen Boßelwettkampf haben sich jetzt die beiden SPD-Ortsvereine aus Sande und Zetel. Organisiert hat den Wettkampf im Friesensport Sandes Ortsvereinsvorsitzende Detlef Hurling. Das Kräfteverhältnis sprach für die Zeteler Genossen, die mit zwölf Werfern antraten, während Sande mit Erich Janßen, Olaf Lies, Isabell Bruns, Thorsten Tjaden, Renate Herde, Waltraud Richter und Sandra Martsfeld nur acht Boßler aufbieten konnte. Leider wurde das Wetter immer schlechter und der Bollerwagen erlitt einen Achsbruch, so dass die Verpflegung getragen werden musste.

Im Gemeindezentrum Cäciliengroden gab es aber später deftigen Grünkohl, der das miese Wetter, den Achsbruch und die Sander auch ihre Niederlage vergessen ließ. 2010 wird wieder in Zetel geboßelt.

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Eine ganz besondere Ehrung konnte die Vorsitzende des Akkordeonorchesters Schortens, Elsbeth Harms, während des diesjährigen Konzerts im Bürgerhaus vergeben: Für 50 Jahre Mitgliedschaft überreichte sie die goldene Verdienstnadel an Helga Hartenberger. Für 25 Jahre wurde Almuth Oldenettel mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Die Auszeichnung in Silber konnten Ulrike Schwarz, Ingrid Hafner und Dirigent Hartwig Oldenettel für je 15 Jahre im Orchester entgegennehmen.

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Ehrungen langjähriger Mitglieder standen auch beim jüngsten Treffen des Bürgervereins Sillenstede an: Vorstandsmitglied Ralf Leonhard konnte Blumen und Urkunden an folgende „Zehnjährige“ überreichen: Elisabeth Hahnheiser, Uwe und Meike Sonntag, Heiko und Cäcilia Tadken, Ernst und Annelore Möllenbeck. Schon 25 Jahre im Bürgerverein und damit ihr Silberjubiläum begehen Wolfgang Adler, Joachim und Ingegerd Millahn, Reiner Bünting, Reinhard Claassen, Jürgen und Margarethe Hagestedt,

Key-Uwe Koscheck, Eckhard und Ute Karola Krause, Lothar Röder, Bernhard Taddings, Dieter Appel, Magdalena und Günter Ramstein und Fredo Schmidt. Sogar ein 60-jähriges Vereinsjubiläum galt es zu feiern: So lange bereits ist Marga Cordes im Bürgerverein Sillenstede.

Im Bürgerverein Sillenstede hat sich zudem eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich die Verschönerung des Ortes zur Aufgabe gemacht und selbstverständlich auch beim Naturputz in diesem Jahr im Einsatz war. Zu den „Saubermännern Sillenstedes“ gehören u. a. Achim Möllenbeck, Ralf Leonhard, Ludwig John, Karin Oncken, Erich Janßen, Joachim Millahn und Georg Alexander, die rund ums frühere Schulgebäude und Alte Rathaus klar Schiff machten.

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