Varel An der Grundschule Obenstrohe wird es auch im nächsten Schuljahr eine außerschulische Nachmittagsgruppe geben. „Sie wird ab dem 1. August weiterlaufen“, bestätigte Wilfried Alberts, Leiter des Fachbereichs Ordnung und Soziales der Stadt Varel.

Vor den Sommerferien des vergangenen Jahres hatte der Rat der Stadt Varel die Einrichtung einer von den Eltern finanzierten Nachmittagsbetreuung in der Grundschule Obenstrohe beschlossen (NWZ  vom 26. Juni 2015). „Aktuell nehmen das Angebot 15 bis 20 Kinder regelmäßig in Anspruch“, sagte Wilfried Alberts am Mittwoch auf NWZ -Nachfrage. Zudem deutet alles darauf hin, dass der Bedarf so bleibt. Alberts: „Es hat sich positiv entwickelt.“

Die Nachmittagsbetreuung in Obenstrohe findet montags bis freitags von 12.30 bis 14 Uhr statt. Da die Einrichtung an der Plaggenkrugstraße keine Ganztagsschule ist, endet die Unterrichtsversorgung dort um 12.30 Uhr. Deshalb initiierten die Eltern in einem Antrag an den Stadtrat eine weitereführende Betreuung. Unter anderem hatten sie eine Unterschriftenliste organisiert, mit der sich die Elternschaft bei Bürgermeister Gerd-Christian Wagner für die Umsetzung stark machten.

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Aufgrund des Erfolges in Obenstrohe hat die Stadtverwaltung an den anerkannten Ganztagsschulen in Varel ebenfalls eine Abfrage gestartet. Zudem gab es Anfragen von Eltern, deren Kinder zwar noch den Kindergarten besuchen, aber im Sommer eingeschult werden.

Das Ergebnis: „Es ist ein gewisser Bedarf zu erkennen“, erläuterte Wilfried Alberts. Allerdings sei dieser nicht groß genug, um eine Nachmittagsbetreuung an allen Grundschulen einzurichten: „Das ist organisatorisch sowie personell nicht zu leisten.“

Es soll aber mindestens ein weiteres Angebot geschaffen werden. Dieses arbeitet Wilfried Alberts aktuell mit den Ratsmitgliedern der Mehrheitsgruppe Sascha Biebricher (SPD) und Dr. Susanne Engstler (CDU) aus. Die Betreuung soll dann an einem zentralen Ort angeboten werden, möglicherweise mit einem Fahrdienst. „Es werden derzeit Optionen ausgelotet und Gespräche geführt“, sagte Wilfried Alberts: „Es ist aber noch alles offen. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.“

Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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