Wangerooge Nun ist die neue Sporthalle auf Wangerooge auch offiziell in Betrieb: Am Dienstag feierten Inselschüler und Schulleiter Uwe Osterloh gemeinsam mit Landrat Sven Ambrosy, Architekt Rüdiger Piltz und Bürgermeister Marcel Fangohr. Die Kinder hatten unter Leitung von Ihna Siemens Linedance einstudiert.

Landkreis investiert 2,75 Mio. Euro

Baubeginn der neuen Sporthalle war im September 2018. Der Landkreis hat 2,75 Mio. Euro in die Halle, in die Sporteinrichtung und die Außenanlagen investiert. Am Bau der Sporthalle waren neben dem Planungsbüro 27 Handwerksbetriebe aus der Region Friesland, Ostfriesland und Oldenburger Raum beteiligt.

Die Halle ist 15 mal 27 Meter groß und ca. 6 Meter hoch mit modern ausgestatteten Umkleideräumen. Da die Sporthalle auf dem Sportplatz gebaut wurde, können die Umkleiden auch für die Außenanlagen und den Sportplatz genutzt werden; bislang waren die Sportplatz-Umkleiden spartanisch und ohne Duschen.

Bislang nutzten Insel- und Grundschule, Kindergarten und Vereine die 1938 gebaute Flughalle, die 1966/67 zur Sporthalle umgebaut wurde. „Sie war damals schon nicht mehr schön“, sagte Fangohr, der in den 90er Jahren als Schüler die alte Sporthalle genutzt hat.

Die alte Halle war nicht mehr tragbar, „hier erneut zu investieren, machte keinen Sinn“, sagte Ambrosy bei der Einweihung. Als Schulträger ließ er deshalb die neue Sporthalle für die Inselschule auf dem Sportplatz an der Siedlerstraße bauen. Genutzt wird sie auch von den Sportvereinen der Insel. „Nach einem schon sehr alten Kreistagsbeschluss wird sie sogar kostenlos zur Verfügung gestellt“, so der Landrat.

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Den Dank der Schülerinnen und Schüler richtete Uwe Osterloh aus. Und alle, auch Architekt Rüdiger Piltz vom Büro Kieselhorst und Piltz, bedankten sich bei Hausmeister Stefan Pinkenburg: der hatte die „Bauleitung“ bei der Sporthalle übernommen – ohne ihn wären die Arbeiten nicht so reibungslos abgelaufen.

Notwendig war der Neubau, weil die ehemalige Fliegerhalle, den baulichen und sportlichen Anforderungen längst nicht mehr entsprach – weder die lichte Raumhöhe noch die Abmessungen. Hinzu kamen Mängel bei Schallschutz und Raumakustik sowie bei der Belichtung. Und insbesondere aus energetischer Sicht war die alte Fliegerhalle längst mangelhaft.

Die Umkleidekabinen und sanitären Einrichtungen waren marode und nicht behindertengerecht.

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