OBENSTROHE OBENSTROHE - „Ich bin schon ein bisschen aufgeregt; ich fliege zum ersten Mal. Aber ich freue mich auch; es wird bestimmt sehr schön“.

Alexandra Schwarzkopf, 12, sagt es dann doch mit einem Lächeln der Vorfreude. Ähnlich äußern sich auch ihre Mitreisenden: Rieke Zimmermann, 11, Joana Geitz, 10, und Tobias Hoffmann, 11.

Worauf sie sich freuen, das ist etwas wirklich Besonderes. Am kommenden Sonnabend fliegen sie von Hamburg nach Riga, und von dort geht es weiter zum etwa 50 Kilometer südlich gelegenen Dzimt-Misa, einer ländlichen Gemeinde, in der die Kinder aus Obenstrohe bei Gastfamilien leben werden, um auch eine Woche lang zusammen mit den lettischen Kindern die Elementarschule im Ort zu besuchen.

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Die Reise in Begleitung des Rektors i. R. der Grundschule Obenstrohe, Herbert Wilken-Johannes, ist ein Gegenbesuch auf der Basis einer inzwischen sehr herzlichen Schulpartnerschaft. Im Herbst 2004 waren – wie berichtet – aus Dzimt-Misa die Mädchen Jana, Ieva und Linda in Begleitung ihrer Deutsch-Lehrerin Lolita Krémere, zugleich stellvertretende Schulleiterin, in Obenstrohe zu Gast, bei Familien und auch an der Grundschule. Die Verbindung rührt von einem Unterstützungsprojekt der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde obenstrohe her. Ursula Eilers und Axel Rosenberg hatten – wie berichtet – seinerzeit veranlasst, Familien und die Schule in Dzimt-Misa mit unter anderem Kleidung und Schul-Materialien zu unterstützen.

Alexandra, Rieke, Joana und Tobias werden jetzt bei ihrem Gegenbesuch – anders ala damals die lettischen Kinder – nicht ganz in die Fremde kommen. Sie finden Aufnahme in den Familien von Ieva, Jana und Linda, und auch darauf freuen sie sich sehr. Alle nehmen Geschenke für die Kinder und für die Familien überhaupt mit

Der Schul-Alltag in Dzimt-Misa wird sich, wie die Kinder bereits von ihren lettischen Freunden wissen, etwas anders gestalten. Dort ist bis 16 Uhr Unterricht; das Mittagessen wird in der Schule, die übrigens in einem alten ehemaligen Gutshaus eines baltendeutschen Adligen untergebracht ist, eingenommen.

Es wird ein interessanter, schöner Aufenthalt werden, ist sich auch Herbert Wilken-Johannes sicher. Auch er freut sich ganz außerordentlich auf den Besuch bei den lettischen Freunden.

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