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Einsatz in Gemeinde Apen
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Borgstede „Es geht jetzt voran“ ist eine Meldung in der NWZ  vor genau 50 Jahren überschrieben. Voranschreiten sollte der der Bau einer Toilettenanlage an der Schule in Borgstede, damals Volksschule. Am 23. April 1964 berichtete die NWZ  von der Vergabe der Gewerke an ortsansässige Firmen. Beschlossen hatte das der Rat der damals selbstständigen Gemeinde Varel-Land.

Die Volksschule in Borgstede wurde nach den Schulreformen der 60er Jahre zur Grundschule, die aktuell vor ihrer Auflösung steht. Die Kinder aus Borgstede werden ab Schuljahr 2014/15 künftig in Langendamm unterrichtet, wo in diesem Jahr noch Erweiterungen (Pausenhalle) stattfinden (die NWZ  berichtete).

Die Stadt Varel (Rechtsnachfolgerin der Gemeinde Varel-Land und somit Eigentümerin des Gebäudes) möchte das Schulgebäude in Borgstede an den Bezirksverband Oldenburg verkaufen, der es wiederum für die Von-Aldenburg-Förderschule nutzen möchte (die zurzeit im Waisenhaus untergebracht ist). Die Verkaufsverhandlungen seien in einer entscheidenden Phase, berichtet Rolf Heeren, Leiter des städtischen Fachbereichs zentrale Verwaltung. „Im Prinzip ist man sich einig“, sagte Heeren. Noch aber stünden Beschlüsse der Gremien aus – die des Bezirksverbands und des Rates der Stadt. Die Von-Aldenburg-Schule möchte das Gebäude schon im neuen Schuljahr nutzen. 40 Grundschulkinder mit Förderbedarf sollen unterrichtet werden. Die Schließung der Grundschulen Altjührden (mittlerweile aufgelöst) und Borgstede hatte der Rat 2012 beschlossen.

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In Borgstede gab es seit etwa 1700 eine Schule. Das erste feste Schulgebäude wurde 1845 erbaut. 1847 wurden 93 Kinder in einer Klasse unterrichtet. Als 1864 die Zahl der Schüler auf 150 stieg, wurde eine zweite Klasse angebaut. Dieses Gebäude brannte 1916 ab. Bis zum Neubau einer zweiklassigen Schule im Jahre 1920 diente eine Baracke als Notbehelf. 1949/1950 errichtete die Gemeinde einen Erweiterungsbau. Seither gab es vier Klassenräume.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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