SCHORTENS Die Arbeit der Planungsgruppe für die Integrierte Gesamtschule Friesland in Schortens ist weitgehend getan. Zu einer ersten Arbeitssitzung traf sich jetzt das Gründungskollegium der neuen IGS in der Hauptschule Schortens. Mit elf Lehrerinnen und Lehrern wird das Team nach den Sommerferien mit sechs Klassen im neuen 5. Jahrgang seine Arbeit aufnehmen.

Ausdrücklich bedankte sich Regierungsschuldirektor Volker Beier (Wilhelmshaven) bei der Planungsgruppe der IGS, die eine intensive und gründliche Vorarbeit für den Start der neuen Schule geleistet habe. Das Anfangskollegium der IGS bestehe aus einer ausgewogenen Mischung aus erfahrenen und jungen Lehrkräften.

Schulleiter wird Wolfgang Ernstorfer von der KGS Großefehn, der die Fächer Kunst, Biologie und Spanisch unterrichtet. Stellvertretende Schulleiterin wird Susanne Hoffmann (KGS Rastede/Gesellschaft, Englisch). Weitere Kollegen sind: Susanne Oelrich (Deutsch, Wirtschaft, Religion), Insa Welle (Deutsch, Biologie, Kunst), Jürgen Rosenburg (Deutsch, Mathe), Mareike Zetzmann (Deutsch, Sport, Wirtschaft), Marianne Becker (Musik, Textil), Onno Pommer (Physik, Technik), Markus Arndt (Technik, Wirtschaft) und Christina Biebricher (Naturwissenschaften, Arbeitslehre).

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Mit vier Gymnasiallehrern im Gründungsteam werde auch deutlich, dass eine eigene gymnasiale Oberstufe erklärtes Ziel der IGS sei, betonte Beier. Die Oberstufe kann allerdings erst beantragt werden, wenn die Sekundarstufe I aufgebaut ist.

Neben Englisch ab der 5. Klasse wird die Schule zwei weitere Fremdsprachen im Wahlpflichtunterricht ab Klasse 6 anbieten. Zur Wahl stehen Französisch, Spanisch und Latein. Welche beiden Sprachen tatsächlich angeboten werden, wird nach den Wünschen von Schülern und Eltern entschieden.

Die Lehrerversorgung der Schule wird bei 100 Prozent liegen, sagte Beier. Auch für die kommenden Jahrgänge wird eine Zusammensetzung aus erfahrenen Lehrern aus den bestehenden Schulen und Neueinstellungen angestrebt. Neben der Differenzierung nach Neigungen im Wahlpflichtbereich wird zunächst in den Kernfächern in A-Kursen für stärkere Schüler und B-Kurse für nicht ganz so starke Schüler differenziert werden.

Ob es auch so genannte Z-Kurse ab Jahrgang 9 geben wird, ist zurzeit noch nicht entschieden.

Z-Kurse sind Zusatzkurse, die in Gesamtschulen ab Klasse neun in den Kernfächern Deutsch, Mathe, Englisch und Naturwissenschaften eingerichtet werden, um die Schülerinnen und Schüler gezielt auf die gymnasiale Oberstufe vorzubereiten.

Die Klassenlehrer werden ihre Klassen von der 5. bis zur 10. Klasse begleiten.

Das Interesse an der neuen Schulform erwies sich als wie erwartet groß: Insgesamt 227 Anmeldungen waren beim Landkreis eingegangen. Die Schule bietet pro Jahrgang Platz für 180 Schülerinnen und Schüler in sechs Klassen.

Wegen der großen Anfrage wurden per Losentscheid die Anmeldungen von 47 Schülerinnen und Schülern abgelehnt.

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