Jever Der Stadtjugendring Jever bekommt mehr Geld. Darauf haben sich die Mitglieder des jeverschen Jugend- und Sozialausschusses am Donnerstagnachmittag geeinigt.

Die Stadt unterstützt den Stadtjugendring seit 1988. Der Zuschuss wurde zuletzt 2008 auf 800 Euro pro Jahr angepasst. Ab dem Haushaltsjahr 2016 wird der Zuschuss nun auf jährlich 1600 Euro festgesetzt. Entsprechenende Gelder werden im Nachtragshaushalt eingestellt.

Hintergrund für die Erhöhung des Zuschusses ist, dass die Aufgaben des Stadtjugendrings vor allem mit Blick auf den Aufbau einer Jugendvertretung in Jever zugenommen haben. Die ist politisch gewollt und in allen Gremien befürwortet worden.

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Zudem führt der Stadtjugendring die Juleicaausbildung, das Seifenkistenrennen und den Stadtjugendtag durch. Er ist außerdem zuständig für die Unterhaltung des Multifunktionshauses und muss Versicherungen bezahlen. „Da steckt viel Zeit und Arbeit drin“, sagte Waldemar Janssen.

Einstimmig beschlossen

„Wir können den Vorstoß des Stadtjugendrings nur begrüßen“, sagte Dieter Vahlenkamp (SPD). Einstimmig beschloss das Gremium eine Verdopplung des Zuschusses.

Den Antrag von Heidi Waculik, für ehrenamtliche Paten, die im Graftenhaus arbeiten, zwei Parkausweise auszustellen, damit keine Parkgebühren entrichtet werden müssen, sowie zwei Parkplätze unmittelbar am Graftenhaus zu reservieren, lehnte der Ausschuss ab. „Im Rahmen der Gleichbehandlung aller Ehrenamtlichen sehen wir zum derzeitigen Zeitpunkt von Sonderregelungen ab“, sagte Mike Müller von der Stadtverwaltung.

„Wenn wir solche Ausweise für die Lebenshilfe Wilhelmshaven-Friesland zuließen, dann müssten wir sie jedem anderen Verein im Stadtgebiet auch zugestehen“, sagte Bürgermeister Jan Edo Albers.

Inzwischen ist zumindest für die Lebenshilfe dennoch eine Lösung gefunden: Der Verein erstattet die Parkgebühren für seine ehrenamtlichen Paten. „Das gilt aber nicht für die Paten des Bürgervereins“, betonte Heidi Waculik. Sie wirkte sichtlich unzufrieden mit der mehrheitlich getroffenen Entscheidung im Ausschuss.

Ehrenamtskarte

Mike Müller betonte in diesem Zusammenhang noch einmal, dass das Be- und Entladen von Fahrzeugen vor dem Graftenhaus nicht nur zulässig, sondern auch kostenlos sei. Im Anschluss könne das Auto dann auf einem etwas weiter entfernten kostenlosen Parkplatz abgestellt werden.

Auf Grund einer Anregung in der Einwohnerfragestunde will sich die Stadt zudem mit der Ehrenamtskarte, die Ehrenamtlichen Vergünstigungen bietet, beschäftigen. Jevers Nachbarstadt Schortens hat diese Karte bereits seit längerem in Betrieb. Dabei handelt es sich um ein Programm des Landes Niedersachsen.

Zudem berichteten Gerd Weber und Michael von Heynitz von den Integrationslotsen Jever von ihrer Arbeit mit Flüchtlingen. Die sei zwar sehr umfangreich und mit Blick auf Behörden nicht immer einfach, aber erfüllend.

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