ZETEL Die Haupt- und Realschule Zetel eng verzahnt mit der Mensa, der Bibliothek und Mediathek sowie dem Schüler- und Jugendbereich – dieses Vorhaben favorisieren die Mitglieder des Schulausschusses der Gemeinde Zetel. Am Mittwoch stimmten sie einem entsprechenden Plan für den Umbau und die Erweiterung der Haupt- und Realschule Zetel zu – alles unter der Voraussetzung, dass der Antrag der Schule auf Einstufung zur Ganztagsschule genehmigt wird. Der Antrag soll nach Angaben von Schulleiter Manfred Bohlken möglichst noch in diesem Monat über die Gemeinde an den Landkreis gestellt werden.

589 Schüler in 27 Klassen

Platzmangel herrscht bereits nach Ausführungen Bohlkens an der Haupt- und Realschule. 589 Schüler in 27 Klassen sowie 44 Lehrkräfte gibt es an der Schule. „Wir nutzen jetzt jeden Raum“, so Bohlken. „Es gibt keinen Konferenzraum, keine Elternsprechzimmer.“ Zusätzlicher Raum wird bei Genehmigung zur Ganztagsschule benötigt.

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Einen Entwurf zum Umbau und zur Erweiterung des Gebäudes stellte Marika Rütters vom Architekturbüro Kapels, Zetel, vor. Wie vor kurzem bereits im Kreisbauausschuss stieß dieser Plan mit einem Kostenumfang von 850 000 Euro auch beim Zeteler Schulausschuss auf Zustimmung.

„Herzstück“ des Entwurfs ist nach Rütters Angaben die Mensa mit einer Größe von 240 Quadratmetern, verzahnt mit einem Schüler-Jugend-Bereich über 132 m2, der Bibliothek/Mediathek über 150 m2, dem allgemeinen Eingangsbereich von 103 m2 – und dem eigentlichen Schultrakt. 323 m2 des bestehenden Gebäudes sollen umgebaut werden, die Erweiterung ist über zusätzliche 360 m2 zur Straßenseite vorgesehen. „Die Formensprache ist schlicht“, so Rütters, „ganz rechteckig“, dabei „farblich betont.“

„Optimale Lösung“

„Das ist eine optimale Lösung“, betonte Bernd Pauluschke vom Schulaussschuss. Sobald das Signal zur voraussichtlichen Genehmigung der Ganztagsschule gegeben wird, soll mit den Arbeiten begonnen werden. Denn „spätestens zum nächsten Schuljahr müssen die Arbeiten abgeschlossen sein“, so der Erste Gemeinderat Bernd Hoinke. „Der Bau ist im laufenden Betrieb möglich, das geht“, versicherte Architekt Hartmut Kapels.

Bauträger ist der Landkreis Friesland. 275 000 Euro der 850 000 Euro Gesamtkosten können mit Fördermitteln aus dem Konjunkturpaket II gedeckt werden. Mit 200 000 Euro ist die Gemeinde Zetel beteiligt, die dem Landkreis zudem ein Darlehen von 300 000 Euro für ein Jahr gewährleistet. Dafür sprachen sich ebenfalls die Ausschussmitglieder aus. „Das ist eine große Chance, die uns hier geboten wird“, betonte Bürgermeister Heiner Lauxtermann.

Anke Wöbken Varel / Redaktion Friesland
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