Varel /Obenstrohe Herbert Wilken-Johannes hilft, wo er kann. Seit mehr als 30 Jahren engagiert er sich für Kinder und Familien in Varel und weltweit. Der Vareler organisiert im Auftrag der Bürgerstiftung Varel-Friesische Wehde, das Projekt der Leselernhelfer, war lange Jahre aktiv beim Gospelchor und schlüpft jedes Jahr im Dezember ins Weihnachtsmannkostüm zugunsten Hilfsbedürftiger. Für diesen Einsatz wurde Herbert Wilken-Johannes jetzt für die Aktion „Mensch des Jahres“ der NWZ und OLB vorgeschlagen.

„Es macht mir Spaß“, sagt der ehemalige Rektor der Grundschule in Obenstrohe. „Meine Frau Uschi und ich helfen Hand in Hand.“ Jeder sollte versuchen, „ein kleines bisschen zu teilen“, meint der 71-Jährige. Seit Dezember unterstützen er und seine Frau zwei afghanische Familien in Obenstrohe. „Wir schauen drei bis vier Mal die Woche vorbei“, erzählt der Vater und Großvater. „Wir helfen ihnen bei allen Themen des Alltags.“ Auch ein gebrauchtes Fahrrad besorgten sie ihnen, damit sie mobil sind.

Kindern zu helfen, ist dem Vareler eine Herzensangelegenheit. So haben er und seine Frau eine Patenschaft für Kinder in Afrika übernommen. Davon leben drei in Ghana und zwei in Äthiopien. „Es ist schön, ihre Entwicklung mitzuerleben“, berichtet Herbert Wilken-Johannes. Für ihn seien sie mit den Jahren zu Enkelkindern geworden.

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Er und seine Frau wollen auch in der Vorweihnachtszeit helfen, bei anderen Menschen Not zu lindern. Als Weihnachtsmann ist der Pensionär in Varel und Umgebung unterwegs. Die Gage und Spenden seiner Auftritte gehen an Hilfsorganisationen und karitative Projekte. Seit Jahrzehnten tritt er bei unterschiedlichsten Anlässen auf. „An Heiligabend war ich dieses Mal bei elf Familien in Varel gewesen“, erzählt Herbert Wilken-Johannes. „Ich finde es wichtig, dass Kinder eine lebenswerte Zukunft haben“, beschreibt er sein Anliegen.

Ebenso viel Kraft steckt der Vareler in das Projekt „Leselernhelfer“ der Bürgerstiftung Varel-Friesische Wehde. Die Stiftung habe ihn damals gefragt, ob er die Koordination übernehmen wolle, sagt Herbert Wilken-Johannes. Die Leselernhelfer kommen in die Schulen und üben dort mit einem Kind lesen. Das Angebot richtet sich an Kinder, die im Unterricht nicht so schnell mitkommen.

Melanie Jepsen Varel / Redaktion Friesland
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