OBENSTROHE OBENSTROHE - „Streitschlichten ist toll, da man anderen helfen kann“, sagt Dennis Mucha (13 Jahre) von der Haupt- und Realschule Obenstrohe. „Ich möchte gerne eine friedliche Schule haben“, sagt Caroline Theilen (13) zu ihrer Motivation, sich als Streitschlichterin ausbilden zu lassen. Vier Schüler und drei Schülerinnen aus dem Jahrgang acht sowie zwei Schülerinnen aus Klasse zehn sind als Streitschlichter geschult worden. Sie werden ihren Mitschülern jetzt in jeder ersten großen Pause als Ansprechpartner und Vermittler zur Verfügung stehen. Dabei treten sie in T-Shirts mit dem Schriftzug Streitschlichter auf.

Seit September haben sich die 13 bis 16 Jahre alten Jungen und Mädchen einmal in der Woche nachmittags mit dem Thema Konflikbewältigung auseinandergesetzt. Erste Erfahrungen hatten sie aus einer Arbeitsgemeinschaft oder aus einer Projektwoche mitgebracht. Ausgebildet wurden die Schülerinnen und Schüler von der Sozialpädagogin und Mediatorin Hilke Joest, die kürzlich in Varel ein eigenes Mediationsbüro eröffnet hat. Sie lernte zuvor an der Hauptschule in Jever Streitschlichter an. Ihr Ziel ist es, das Mediationskonzept an allen Schulformen weiter zu verbreiten. Betreut wurden die Jungen und Mädchen an der Haupt- und Realschule Obenstrohe auch von Martina Eckhoff, die seit einem Jahr als Sozialarbeiterin an der Schule arbeitet.

Finanziell ermöglicht hat den Streitschlichter-Kursus die „Initiative Kim“ aus Varel. Zur Urkundenübergabe durch Konrektor Udo Ehlers weilte daher auch Sabine Beutz-Lütjens in der Schule. Aus diesem Anlass stellten die Schülerinnen und Schüler einen Streit inklusive Schlichtung dar. Dabei wurde deutlich, dass die Streitschlichter einen Kompromiss zwischen den „Streithähnen“ anstreben. Letztere entschuldigten sich gegenseitig und unterschrieben einen Vertrag. Nach einer Woche gibt es in der Regel ein neuerliches Treffen mit den Streitschlichtern, um zu überprüfen, was aus der Fall geworden ist.

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Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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