Schortens Der Förderverein „Familienzentrum Schortens“ kann in diesem Jahr bereits auf zehnjähriges Bestehen zurückblicken. Das berichtete die scheidende Vorsitzende Utta Schüder in der Mitgliederversammlung.

Angebote des Fördervereins

Kinderinsel: (für Kinder bis drei Jahre) montags, mittwochs und freitags von 8 bis 12 Uhr

Elterncafé: Der offene Treff für Mütter und Väter; für Kinder steht eine kostenfreie Kinderbetreuung zur Verfügung. Donnerstags (außer in den Ferien) von 9.30 bis 11.30 Uhr

Flohmärkte: Mehrmals im Jahr organisiert der Verein Kinderkleider- und Spielzeugflohmärkte. Die nächsten Termine sind erst am 10. November und 1. Dezember.

Stoffdruck: Hier werden kleine Geschenke gefertigt. Für Kinder ab 6 Jahre. Mittwochs 16 bis 18 Uhr.

2007 als Familienforum mit Kursangeboten über Erziehungsfragen gestartet, ent­wickelte sich daraus 2008 der Förderverein. „Ziel war und ist, ein Familienzentrum in zentraler Lage aufzubauen, zu helfen und zu unterstützen“, so Utta Schüder. Die Stadt Schortens habe den Verein von Anfang an finanziell unterstützt.

„Wir haben mit dem Elterncafé einmal in der Woche im kleinen Jugendhaus der ev. Kirche begonnen. Die Kinderbetreuung fand damals im Kirchenanbau statt“, erinnerte Schüder. 2010 zog der junge Förderverein an die Bahnhofstraße um: ins Erdgeschoss des Hauses neben dem Combi-Markt. Dort blieb er rund zwei Jahre. „Aber die Kosten waren beträchtlich. Wir waren sehr froh, als mit der Umgestaltung des Pferdestalls in ein Zentrum für Kinder, Jugendliche und Familien auch unser Einzug dort möglich wurde.“

Seit fast sechs Jahren ist der Förderverein nun im Jugend- und Familienzentrum „Pferdestall“ beheimatet. Mit dem Umzug wurden auch die Angebote umfangreicher: Neben der Kinderinsel dreimal in der Woche gibt es donnerstags das Elterncafé und dienstags ein weiteres Café.

Bereits 2013 gab der Förderverein die ersten Sprachkurse für Flüchtlinge. Es folgten Kochkurse für Flüchtlinge kombiniert mit Sprachkursen, Kochen für Kinder, Volleyball für Jugendliche, Stoffdruck mit Kindern, die Fahrradwerkstatt und einiges mehr.

Das änderte sich vor zwei Jahren mit Gründung des Integrationslotsen-Vereins. Die Lotsen übernahmen die Sprachkurse und auch die Fahrradwerkstatt. Im vergangenen Jahr musste der Förderverein weitere Angebote aufgeben, weil Ehrenamtliche keine Zeit mehr hatten. So gibt es keinen Volleyball- und keine Kochkurse mehr, und in Nina Wankerl verlor der Förderverein zudem seine 2. Vorsitzende. Nach den Ferien fortgesetzt werden soll aber der Nähkursus für Anfänger.

Kinderinsel und Elterncafé wurden das ganze Jahr über gut angenommen. Im Schnitt kamen 22 Teilnehmer zu den Elterntreffen. In der Kinderinsel arbeiten engagiert wie eh und je Uschi Stachowiak, Andrea Zeisberg, Birgit Frieberg und Steffi Treinies.

Wie immer fanden auch mehrere Flohmärkte statt, es gab einen Erste-Hilfe-Kursus mit Kinderärztin Dr. Wickenburg-Ennen und die Rentenberatung mit Lisa Gerriets.

„2017 konnten wir den Stundenlohn der Tagesmütter erhöhen“, sagt Utta Schüder: Im Juni um 50 Cent und im November um 2,50 Euro.

Erneut eingeladen ist Medienpädagoge Wilfried Brüning („Wege aus der Brüllfalle“): Am 26. September wird er im Bürgerhaus seinen neuen Film „Zwischen zwei Welten“ vorstellen. Es geht um die problematische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zwischen neuen Medien und Realität.

Auf der Mitgliederversammlung gab Utta Schüder nun den Vorsitz nach zehn Jahren ab. Ihre Nachfolgerin ist Renate Grundwald, neue 2. Vorsitzende ist Antje Geissler-Kobalz. Renate Warner fungiert als Schriftführerin, die Kasse führt Viktoria Janssen.

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