Schortens Mit 180 Schülern in sechs fünften Klassen und neun Lehrern fing es 2009 an – heute, zehn Jahre später, hat die Integrierte Gesamtschule (IGS) Friesland-Nord in Schortens rund 1100 Schüler, die von 89 Lehrern unterrichtet werden. Zwei Abiturjahrgänge wurden inzwischen verabschiedet.

An die nicht einfachen, aber letztlich gut gelungenen Anfänge der IGS in Schortens, an die rund zwei Jahre zuvor begonnene Planungsphase und die politische Überzeugungsarbeit, überhaupt eine neue Gesamtschule gründen zu können, erinnerten am Mittwoch Schulleiter Wolfgang Ernstorfer, Minister Olaf Lies, damals einer der Hauptakteure im Aktionsbündnis für eine IGS im Kreis Friesland, außerdem Landrat Sven Ambrosy als Schulträger und Bürgermeister Gerhard Böhling. Der machte sich damals dafür stark, dass Schortens der richtige Standort für die Schule wurde.

Seit Gründung 2009 habe es drei Ministerpräsidenten, vier Kultusminister und fünf Dezernenten gegeben, sagte Ernstorfer. „Das war für unsere Arbeit nicht immer sehr hilfreich.“

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Längst ist die Schule, die anfangs viel von der IGS in Wilhelmshaven und der KGS in Wittmund gelernt hat, in der friesländischen Schullandschaft angekommen und fest in der Region verankert. „Wir haben hier und da auch mal Fehler gemacht“, räumte Ernstorfer ein. „Aber wir haben auch vieles richtig und gut gemacht.“ Nach wie vor ist die Zahl der Anmeldungen größer als die der Plätze, die die Schule anbieten kann.

Gemeinsam und voneinander lernen sei das Erfolgsmodell der Schule, sagte Olaf Lies. Man habe damals für ein Angebot gestritten, das es anderswo auch gab. Ambrosy kündigte an, in die Bildung und Ausstattung der IGS in Schortens weiter zu investieren und griff bereits den erforderlichen politischen Beschlüssen vorweg: „An Bildung wird in Friesland nicht gespart.“ Elf Millionen Euro seien in den vergangenen zehn Jahren schon in den Ausbau der IGS geflossen plus 1,1 Millionen in die Sach-Ausstattung. Bis 2023 sollen weitere 2,8 Millionen in Sanierung und Modernisierung der Oberstufe, Hauptgebäude und Sportanlagen fließen.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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