Schortens In der Arbeit und den Angeboten für Kinder, Jugendliche und Familien wirken der Landkreis Friesland und die Stadt Schortens schon seit vielen Jahren gut und erfolgreich zusammen und ergänzen sich in vielen Bereichen. Nun aber soll das alles noch besser werden.

Landrat Sven Ambrosy und Bürgermeister Gerhard Böhling unterzeichneten am Mittwoch im Beisein der „Pferdestall“-Mitarbeiter in Jugend- und Familienzentrum eine Kooperationsvereinbarung, die bestehende Angebote weiter verbessern und neue Projekte ermöglichen soll.

„Pferdestall“-Leiterin Sandra Gudehus

Sandra Gudehus ist seit 1. September neue Leiterin des Jugend- und Familienzentrums „Pferdestall“ in Schortens und Nachfolgerin von Sandra Schollmeier.

Die neue Leiterin war zuvor Jugendpflegerin beim Landkreis Friesland und will die Angebote und das Netzwerk in der Jugend- und Sozialarbeit in Schortens weiter ausbauen.

Sandra Gudehus ist 49 Jahre alt, stammt aus dem Rheinland und lebt seit zehn Jahren in Schortens.

Zum „Pferdestall“-Team gehören insgesamt zehn Köpfe in Voll- und Teilzeit, Honorarkräfte und ein „Bufdi“.

    www.pferdestall-schortens.de

„Es ist das erste Mal, dass wir mit einer Kommune im Landkreis Friesland eine solche Vereinbarung zur Gründung eines Familienzentrums abschließen“, sagte Ambrosy. Zwar gibt es in Schortens bereits ein Familienzentrum im „Pferdestall“; aber die Idee, in jedem seiner Städte und Gemeinden ein Familienzentrum zu gründen habe den Hintergrund, nicht mehr in Zuständigkeiten, sondern in Verantwortlichkeiten zu denken. „Das haben wir bei den Kindergärten und der Bildungsregion gut hinbekommen, und das soll auch bei Kindern und Jugendlichen geschehen“, so Ambrosy.

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Die Dienstleistung soll aus Sicht des Kindes und des Jugendlichen und nicht mehr aus dem Blickwinkel der Zuständigkeiten gedacht werden.“ Das sei ein Angebot an die Städte und Gemeinden. Aktuell werde darüber auch mit Jever, Zetel und dem Wangerland gesprochen.

Mit Schortens sei es gelungen, die erste Kooperationsvereinbarung abzuschließen. Für den damit verbundenen Prozess soll es jährlich fixe 4000 Euro geben plus weitere Unterstützungen für konkrete Projekte.

Die Familienzentren können in einem echten Haus – wie etwa in Schortens im „Pferdestall“ – eingereicht sein. Es gebe aber Städte und Gemeinden, die haben eine solche Einrichtung nicht und haben das dezentral gelöst in ihren Ortsteilen. Auch Familienzentren verteilt auf mehrere Standorte seien ebenso denkbar wie virtuelle Familienzentren über Netzwerke.

Ein weiterer Vorteil sei, dass es so zu passgenauen Lösungen kommt: „Die Städte und Gemeinden wissen am besten, was für ihre Kinder und Jugendlichen benötigt wird“, so Ambrosy. Die sind besonders nah an den Eltern und an den Bürgern und wissen vor Ort am besten, wie das zu organisieren ist.“ Es sei angesichts der Demografie richtig und wichtig, besonders jungen Familien gute Angebote machen zu können.

Zurzeit ist unter anderem das Familien- und Kinderservicebüro des Landkreises Friesland als eine von vielen Beratungsangeboten beim „Pferdestall“ angesiedelt. In Sandra Gudehus hat das Haus seit wenigen Wochen zudem eine neue Leiterin.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
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