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Sande Ob er streng war, immer auf Disziplin bedacht? „Ich war eher ein großzügiger Lehrer, konnte auch mal Fünf gerade sein lassen“, sagt Hans-Heinrich Oetjen und schmunzelt bei der Erinnerung an die lang zurückliegende Zeit. Bis zu seiner Pensionierung 1993 war Oetjen Schulleiter an der Grundschule in Sande. Viele Schüler erinnern sich sicher noch gut an ihn. An diesem Samstag feiert Oetjen seinen 90. Geburtstag.

Als ältester von drei Brüdern kam Hans-Heinrich Oetjen in Wiemsdorf zur Welt, er besuchte das Gymnasium in Bremerhaven. Jeder Tag begann mit einem Fußmarsch von drei Kilometern zur Bushaltestelle. Nachmittags wartete die Arbeit auf dem Hof der Eltern auf die drei Brüder, die heute noch gut zusammenhalten.

Nach der Schulzeit absolvierte er die pädagogische Hochschule in Oldenburg und begann ein Landschulpraktikum in Altenhof. „Die gesamte Schule bestand nur aus einer Klasse, da war es nicht einfach, zu unterrichten“, erinnert sich Oetjen. Er wechselte an die neu gebaute Schule in Mariensiel. In einer Mittagspause lernte er dort seine spätere Frau Irmtraud kennen, die in der Gaststätte „Am Siel“ bediente. Am 1. Januar 1955 verlobte sich das Paar, am 9. Juli heiratete es in der St. Magnus-Kirche. Das Paar lebte anfangs in Mariensiel neben der Schule, später kauften sie der Gemeinde das alte Schulhaus in Altenhof ab. Hans-Heinrich Oetjen wechselte zur Schule nach Sande und war bis zur Pensionierung im Jahr 1993 dort Schulleiter.

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Die Leidenschaft fürs Tanzen teilte er mit seiner Frau. Mit dem Tanzclub Blau-Silber Wilhelmshaven traten sie oft bei Turnieren an. Oetjens Frau starb vor etwa drei Jahren.

Zur Seite stehen dem Witwer Sohn Claus und dessen Frau Irmgard, die nebenan leben, außerdem hilft ein Pflegedienst. Zum runden Geburtstag, den er im Kreis seiner Brüder, sowie mit seinen beiden Söhnen und den beiden Enkelkindern feiert, wünscht sich Oetjen für die nächsten Jahre nur gute Gesundheit.


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