Rosenberg Das Kröten-Elend am Schwarzeweg hat ein Ende: „Für die Krötenwanderstrecke in Rosenberg hat sich nun eine Betreuerin gefunden“, freut sich Martin Heinze vom Ortsverband Varel des Naturschutzbundes Nabu.

Der Nabu hatte sich seit 2017 um das Wohl der Kröten gesorgt. Damals alarmierte eine Anliegerin am Schwarze­weg die Naturschützer, dass dort in der Nähe des Geländes von Premium Aerotec sehr viele Kröten überfahren würden. Diese wollten aus dem Wald „Herrenneuen“ über die zu Zeiten des Schichtwechsels beim Flugzeugzulieferer mit 1500 Beschäftigten stark befahrene Straße zu ihrem Laichgewässer „Jürgenssee“.

Seitdem bemühte sich der Nabu, dessen eigene Kräfte am Krötenzaun an der Altjührdener Straße gebunden sind, vergeblich um eine Lösung des Problems. „Vor kurzem meldete sich Petra Hörmann aus Rosenberg, die dieses Elend nicht mehr länger mit ansehen mochte“, berichtet Martin Heinze. Und die Frau packte gleich entschlossen an.

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„Im Unterschied zu der häufiger anzutreffenden fordernden Haltung ,Nabu, mach mal‘ war sie selbst bereit, eine Hilfsmannschaft aufzustellen und einen effektiven Krötenschutz am Schwarzeweg zu managen.“ Das wiederum imponierte Fritz Schimmelpenning vom Vareler Stadtbetrieb so sehr, dass er sich ohne Umschweife bereiterklärte, einen Krötenschutzzaun aufzustellen. Dieser wurde gleich mit der neuen Erfindung der Eimer-Röhren komplettiert.

„So konnte Petra Hörmann gleich am ersten Morgen 35 Kröten, oft schon in Paarbildung, über die Straße tragen“, zog Martin Heinze ein erstes positives Resümee der Aktion. Der Nabu freue sich, dass damit nun auch die dritte große Kröten-Wanderstrecke in Varel angemessen betreut werde.

„In diesem Zusammenhang werden die Anlieger der Hafenstraße um Rückmeldung gebeten, ob es überhaupt noch eine nennenswerte Krötenwanderung zum Rabenteich gibt“, bittet Martin Heinze zudem um weitere Mithilfe aus der Bevölkerung.

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