ZETEL /STEINHAUSEN Er war zu Tränen gerührt: Manfred Bohlken, Leiter der Haupt- und Realschule (HRS) Zetel, fiel der Abschied von seiner Schule offensichtlich nicht leicht. Am Freitag bewiesen ihm Schüler, Kollegen, Regierungsschuldirektor Volker Beier und Landrat Sven Ambrosy auf vielfältige Weise ihre Wertschätzung. „Es fällt mir schwer, zu gehen“, bekannte Bohlken, der morgens gemeinsam mit seiner Frau Christa mit Blaulicht und Martinshorn von zu Hause abgeholt und zur Schule gebracht worden war, wo ihn die dortigen Mädchen und Jungen in einem Spalier zur Aula geleiteten. Nach Aufführungen und einem vom Kollegium servierten Frühstück ging es zur Feierstunde nach Steinhausen in die „Altdeutsche Diele“.

Seit 1972 in Zetel

1964 hatte Manfred Bohlken die Mittlere Reife bestanden, anschließend eine Lehre als Elektromechaniker und die Bundeswehr absolviert, ein Studium der Nachrichtentechnik abgeschlossen, bevor er 1972 als Vertragslehrer nach Zetel wechselte. Die damalige Schulrätin Johanna Gossel, so erinnerte Beier in seiner Laudatio unter dem Schmunzeln der Anwesenden, hatte dem Lehrer in einer wohlwollenden ersten Beurteilung bescheinigt, dass er „unter übersichtlicher Auswertung der Wandtafel“ unterrichte.

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Manfred Bohlken, so Schuldirektor Beier, sei beliebt und seiner offenen Art wegen geachtet. Eine Art, die auch Ambrosy anerkannte. Er verhehlte nicht, dass er in Bohlken oftmals einen streitbaren Gesprächspartner gefunden habe, wenn es um die Interessen der Schule gegangen sei, aber das sei gut gewesen. Er bescheinigte dem scheidenden Schulleiter Fachwissen und Kompetenz und betonte: „Zwischen Schule, Gemeinde und Landkreis hat es immer ein gutes, sachgerechtes Miteinander gegeben.“

Lehrer singen

Umrahmt wurde die Feier von Beiträgen der Lehrerschaft, unter anderem dem ersten Auftritt des Lehrerchores der HRS Zetel mit „Que sera“. Vom Kollegium bekam Bohlken eine Ballonfahrt geschenkt, auf die er sich schon jetzt sehr freut.

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