Varel Wo Angela Müller jetzt sitzt und Kaffee trinkt, war sie vor einigen Monaten noch mit der Schlagbohrmaschine im Einsatz. Die Auszubildende zur Zerspanungsmechanikerin bei Premium Aerotec hat mitgeholfen, aus der ehemaligen Shisha-Bar am Vareler Schlossplatz ein Integrationscafé zu machen. Am Donnerstag wurde der neue Treffpunkt der Kulturen offiziell eröffnet.

Viele Auszubildende aus dem Ausbildungszentrum Varel, minderjährige Flüchtlinge aus den ehemaligen Ammerländer Stuben und andere Asylbewerber sowie Mitarbeiter von Vareler Firmen haben seit Februar gemeinsam Böden herausgerissen, Kabelschächte verlegt und Wände eingezogen.

Mit viel freundlicher Farbe und den ehemaligen Möbeln aus dem Café Victoria ist ein Ort der Begegnung für alle Vareler entstanden, in dem es nicht nur Kaffee und Kuchen, sondern auch Sprach- und Nähkurse und Hausaufgabenbetreuung geben soll.

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Ab Dienstag, 11. Oktober, 15 Uhr, ist das Integrationscafé geöffnet. Zweimal wöchentlich bieten dort Integrationslotsen ein offenes Café für alle Vareler an, an einem Nachmittag ist die Diakonie der Gastgeber. „Die Öffnungszeiten werden noch koordiniert“, kündigen Projektleiter Hanns Weweler und Heiko Eilers von der Stadt Varel an.

Auch die Vareler Grundschulen werden die Räume für Hausaufgabenbetreuung nutzen können, zudem sollen Näh- und Sprachkurse angeboten werden und auch ein Repair-Café.

Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner ist begeistert davon, was in Gemeinschaftsarbeit aus der ehemaligen Shisha-Bar geworden ist. „Es ist einmalig, was hier geleistet wurde“, sagte er. Zusammen mit dem benachbarten sozialen Kaufhaus und dem Agenda-Büro sei am Schlossplatz eine „soziale Ecke“ geschaffen worden.


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Traute Börjes-Meinardus Varel / Redaktion Friesland
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