Die Volkshochschule Friesland-Wittmund ist in Varel vom Seilerweg an die Neumühlenstraße 32 umgezogen. Grund dafür ist, dass das Erdgeschoss am Seilerweg für den katholischen Kindergarten benötigt wurde. Wie berichtet war der vor gut zwei Wochen abgebrannt. Leiterin der Außenstelle ist Julia Grüssing (34), die seit zehn Jahren nebenamtlich für die VHS tätig ist. Hauptberuflich arbeitet sie als Lehrerin an der Kooperativen Gesamtschule Rastede. Als „gute Seele“ der VHS Varel bezeichnet Grüssing die Hausmeisterin und Raumpflegerin Monika Dierks (54). Sie ist seit 32 Jahren und damit von Anfang an für die VHS tätig. Dierks und Grüssing erhielten zur Neueröffnung der VHS-Außenstelle Blumen überbracht von Mechthild Klaus (60), VHS-Programmbereichsleiterin für Politische Bildung, Sprachen und zweiter Bildungsweg, sowie von Michael Hellbusch (54), Programmbereichsleiter für Kulturelle Bildung und Gesundheit. „Wir sind sehr zufrieden mit der neuen Außenstelle“, sagte Klaus, „weil wir an der Neumühlenstraße jetzt vier statt drei Räume haben.“ Das Gebäude teilt sich die VHS mit dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW). Am Seilerweg, wo nach wie vor die Musikschule untergebracht ist, nutzt die VHS weiterhin den 100 Personen fassenden Raum im Dachgeschoss für Vorträge, Konzerte, Bewegungskurse und Tanzseminare. Das in dieser Woche begonnenen VHS-Semester bietet bis zu den Sommerferien 133 Kurse in Varel an. Insgesamt nutzen laut Klaus und Hellbusch 6000 Teilnehmer pro Jahr die Angebote der VHS in den Landkreisen Friesland und Wittmund, davon 1500 bis 2000 in Varel. Neben neun hauptamtlichen Mitarbeitern sind 300 bis 350 Dozenten für die Volkshochschule tätig.

Vorstandsmitglied Michael Berndt und Personalleiterin Elke Wiemer haben vier Mitarbeiter der Raiffeisen-Volksbank Varel-Nordenham für ihre erfolgreiche nebenberufliche Weiterbildung beziehungsweise ihre berufliche Ausbildung gewürdigt. Peter Massau und Claas Pannenborg beendeten ihre Ausbildung zum Bankkaufmann in nur zweieinhalb Jahren mit einem guten Ergebnis. Beide wurden in ein Angestelltenverhältnis übernommen und sind in der Filiale Neuenburg wie auch in der Hauptstelle Varel im Kundenservice und in der Kundenberatung tätig. Daniela Brockhoff, in der Filiale Grabstede beschäftigt, absolvierte erfolgreich das Studium zur Bankbetriebswirtin an der Genossenschaftsakademie Weser-Ems. Timo Sauter, Kundenberater und Leiter der Filiale in Langendamm, schloss das zweijährige Studium zum Bankfachwirt an der Frankfurt School of Finance & Management in Oldenburg erfolgreich ab.

 Vareler haben beim Autokauf künftig eine Wahlmöglichkeit mehr. Der Unternehmer Horst Henseleit hat an sein Honda-Autohaus, das er seit 35 Jahren betreibt, eine Suzuki-Vertretung angegliedert. Die beiden Suzuki-Manager Mark Ruhbach und Wilhelm Südekum (beide Bensbach) schenkten ihrem neuen Vertragspartner zwei Samurai-Schwerter – ein Kurzschwert und das traditionelle Langschwert. Friedlich ging es aber trotzdem bei der Einweihung der Autogalerie zu. Henseleit begrüßte zahlreiche Gäste, die Jörg Kleikamp (Tennishalle) mit Fingerfood bewirtete. Für Musik sorgte Steffen Bräunlich am Piano. Im Januar 1977 fing Henseleit mit einem Gesellen in einer alten Tankstelle in Neuenwege an, mit Gebrauchtwagen zu handeln und zu reparieren. Kurze Zeit später bewarb sich Henseleit beim Hersteller Honda. Das Geschäft entwickelte sich zügig. Im ersten Jahr verkaufte er gerade mal 15 Neuwagen und 100 Gebrauchtwagen, drei Jahre später schon über 60 Neuwagen im Jahr. 1980 kam Werkstattmeister Ewald Janssen, damals 27 Jahre, dazu. Und auch Finanzbuchhalterin Ute Schumacher ist schon im Jahr 1983 im Unternehmen. Bald wurde es in dem Provisorium in Neuenwege zu eng und Henseleit musste sich nach einem geeigneten Grundstück umsehen. Der Tennisverein wollte auf diesem Areal seine Halle errichten, die Firma Müller plante ihr Autohaus, und dann war noch ein für mich ganz geeignetes Grundstück zur Verfügung. Im Juni 1986 eröffnete Henseleit den ersten Teil dieses Betriebes. Auch Dieter Ammermann, Kundendienstleiter, kam 1988 als Mechaniker dazu. 1998 kam die Autogalerie dazu, in der bislang Ford-Automobile angeboten wurden. 2011 kündigte Henseleit den Vertrag und bewarb sich um einen Vertrag bei Suzuki, „in erster Linie, weil das Modellprogramm die Honda-Palette in idealer Weise ergänzt“, so Henseleit.

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