Cleverns Der Dorfplatz in Cleverns hat sich am Sonnabend in einen Zirkus verwandelt: Es hieß „Manege frei“ für die frischgebackenen Akrobaten und Artisten der Grundschule Cleverns. Sie zeigten in der zweistündigen Galavorstellung ihren Eltern, Geschwistern und Großeltern, Freunden und Bekannten im überfüllten Zirkuszelt, was sie in dieser Woche im Mitmachzirkus „Buratino“ aus dem ostfriesischen Hesel, gelernt haben.

Theorie und Praxis

Der Mitmachzirkus ist nur eines der Projekte, die Alexander Bolotov und seine Frau Sonja mit ihrem Kulturzentrum „Buratino“ ausüben. Ihr Ziel ist es, Kindern den Zirkus wirklich nahe zu bringen.

Deshalb lernen die Kinder am ersten Tag einige theoretische Grundlagen, bevor sie alle Disziplinen ausprobieren und sich dann für eine oder mehrere entscheiden können. „Sie sollen die Namen der Disziplinen und der Requisiten kennen lernen und wissen, wie man all das anwendet“, sagt der Zirkusdirektor, der an der moldavischen Staatsuniversität sein Sportstudium mit Diplom als Sportphysiotherapeut abschloss.

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Zum dritten Mal ist der Zirkus in Cleverns. Die Zirkusprojektwoche soll aber nicht nur ein toller Zeitvertreib für die Schüler sein. Ziel ist es, die Sozialkompetenz und den Gemeinschaftssinn der Kinder zu stärken, erklären die Lehrerinnen der Clevernser Grundschule. „Wir haben diese Aktion für unsere Kinder gerne mit 1090 Euro gefördert“, sagt die stellv. Vorsitzende des Fördervereins Marion Meyer-Zurwelle, die voller Begeisterung das Programm verfolgte.

Die Klassen wurden für das „Artistentraining“ in der Woche aufgelöst und alle Altersgruppen miteinander vermischt. „Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie auch die schüchternen, stillen Kinder beim Training aus sich herausgehen“, sagt Zirkusdirektorin Sonja Bolotow, die der traditionsreichen Puppenspielerfamilie Sperlich aus Aurich entstammt. Sie organisiert die Zusammenarbeit mit den Schulen und freut sich über immer mehr Anfragen.

„Wir bringen den Kindern ganz nebenbei und spielerisch Selbstwertgefühl bei, halten sie zur Disziplin an und bauen das Durchhaltevermögen auf.“ Zudem sei es toll für die Grundschüler zu sehen, dass man auch ohne Stress und Druck viel erreichen könne, so Sonja Bolotow. Erschreckend sei, dass einigen Kindern oft Motorik und Eigendynamik fehle und sogar das Stehen auf einem Bein Probleme bereite.

Akrobatik mit Reifen

Bunt geschminkt, in glitzernden Kostümen und mit der Körperhaltung eines Profis betraten die Kinder die Manage. „Und jetzt Mercedes fahren“, ruft Alexander Bolotov und die Kinder marschieren mit bunten Reifen.

Tosenden Applaus erntete ein kleines Mädchen: Sie sammelte alle Reifen ein, legte sie um die Hüfte und ließ sie kreisen. Danach stand das Trapez auf dem Programm. Nach jedem Kunststück eine Rolle vorwärts, eine anmutige Schlusspose, lächeln und winken, bevor die Kinder für die Vorbereitung des nächsten Kunststückes wieder hinter dem Vorhang verschwanden.

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