Jever Nach 27 Jahren wird Jever um ein kunstpädagogisches Angebot ärmer: Die Kunstschule Kiebitz wird sich 2019 auflösen. Das berichtete Vereins-Vorsitzende Beate Berghaus jetzt im jeverschen Kultur-Ausschuss.

1991 hatten Ursula Jurettko und Erwine Offermann die Kunstschule gegründet, mehr als 20 Jahre lang leitete Ulrike de Buhr die Kunstschule ehrenamtlich – und tausende Kinder, aber auch Erwachsene nahmen zu den Hochzeiten an den Kursen und Aktionen teil. Schon früh hatten Kunstschule und Jugendhaus Jever zusammengearbeitet: Im alten Jugendhaus am Bahnhof hatte die Kunstschule Kurse angeboten, 2006 war sie mit dem Jugendzentrum ins neue Jugendhaus im Freizeitgelände umgezogen.

Als Ulrike de Buhr 2014 die Leitung abgab, deutete sich schon an, dass die Kunstschule zu kämpfen hat: Mit Einführung des Ganztagsangebots in den Schulen nahmen die Teilnehmerzahlen ab. Ina Berger, die damals die Leitung von de Buhr übernahm, und Vereinsvorsitzende Beate Berghaus hatten versucht, für die Kunstschule eine Finanzierung durch die Stadt einzuwerben. Ziel war, der Kunstschul-Leiterin eine hauptamtliche Stelle zu schaffen. Denn, so das Argument des Kunstschul-Vereins, die Organisation sei ehrenamtlich kaum zu schaffen. Doch das scheiterte daran, dass die Stadt Jever ebenfalls klamm war.

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Am 31. März 2019 wird sich der Kunstschul-Verein auflösen, kündigte Berghaus an. Sie hofft, dass die Räume im Jugendhaus weiter für Kreatives genutzt werden.

Melanie Hanz Agentur Hanz / Redaktion Jever
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