Jever /Schortens „Nach dem Ferienpass, ist vor dem Ferienpass“, sagt Marco Rühle vom Jugendhaus Jever. Dem stimmt seine Kollegin Jennifer Rieken zu – seit Januar wurde an einem umfangreichen Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche in Schortens und Jever getüftelt. „Da waren wir noch guten Mutes“, sagt Rieken.

Die Corona-Krise änderte natürlich einiges – dennoch sind die Organisationen und Anbieter von Aktionen sicher, dass sie eine Menge anbieten können. Denn alle Vereine haben ihre Angebote nach Coronaregeln umgestellt – so gibt es beispielsweise Kartfahren mit eigenem Helm und eigenen Handschuhen.

Kinder brauchen Action

Schließlich sind die Kinder und Jugendlichen durch Corona ganz schön auf der Strecke geblieben. „Ich freue mich, dass wir ihnen trotz der Beschränkungen ein großes Programm anbieten können, denn gerade die Kinder und Jugendlichen leiden ja sehr unter dem Shutdown“, sagt Rühle.

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Das Ferienpass-Programm hätte unter normalen Voraussetzungen rund 117 Veranstaltungen anbieten können, zum jetzigen Zeitpunkt sind es 73, 41 Aktionen warten noch auf das Ok von Bund und Land. Daher können sich im Lauf der kommenden Wochen bis Ende der Sommerferien noch Veränderungen ergeben – vor allem könnten das Angebot noch größer werden. Da lohnt es sich definitiv, immer wieder auf die Homepage zu schauen, ob neben Schnuppertennis, Gruselstunde im Schloss oder Klosterparkrallye weitere Angebote hinzugekommen sind. Mit dem Ferienpass – dieses Jahr übrigens in Grün – wird der Sommer bestimmt nicht langweilig.

Regionale Touren

Eine weitere Einschränkung, die aber dem Spaß keinen Abbruch tun soll, ist der Wegfall großer Touren in Bullys in den Heidepark und zum Schloss Dankern. Stattdessen werden Busse für näherliegende Ziele angemietet, damit die schon begrenzte Anzahl an Teilnehmern auch ausreichend Abstand zueinander einhalten kann. „Wir werden eine Kostensteigerung mit den Bussen haben, aber die Kinder- und Jugendarbeit ist dieses Jahr bisher einfach zu kurz gekommen, also sollten wir am Ferienpass nicht sparen“, sagt Rühle.

Insgesamt dürfen aktuell 20 Personen befördert werden – 18 Kinder und zwei Betreuer; um große Busse für Fahrten weiter weg zu buchen, stehen Aufwand und Kosten nicht im Verhältnis.

Marco Rühle und Jennifer Rieken hoffen auf ein zusätzliches „Sommerferiencamp“ – angelehnt an das Meerescamp in Schillig: Es soll im Naturfreibad Zetel stattfinden. Geplant ist dabei ein mehrtägiges Mitmach-Programm mit mehreren Stationen rund um das Naturfreibad. „Wir sind guter Dinge, dass das klappt“, sagt Marco Rühle.

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