Jever Eigentlich kannte Marie Jakobs das Jugendhaus in Jever ja schon. Aber im vergangenen halben Jahr hat sie es noch einmal von einer ganz anderen Seite kennengelernt. Seitdem leistet sie dort ihren Bundesfreiwilligendienst (Bufdi). „Und ich wusste gar nicht, dass die Arbeit hier so abwechslungsreich ist“, sagt die 20-Jährige.

Im Sommer 2018 hat Marie ihr Wirtschaftsabitur an den Beruflichen Gymnasien Jever bestanden. „Ich möchte auch in diesem Bereich arbeiten, im Sommer fange ich wohl eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte an“, sagt sie. „Aber trotzdem wollte ich nach dem Abi mal etwas ganz anderes machen.“

Als sie zufällig mal wieder in „ihrem“ Jugendhaus vorbeischaute, kam sie mit Detlef Berger und Marco Rühle ins Gespräch – und es entstand die Idee, dass Marie die nächste und damit siebte „Bufdi“ sein wird. „Die Entscheidung fiel schnell“, sagt Marco Rühle. „Wir kannten Marie – und uns war sofort klar: wir möchten sie in unserem Team haben.“

Seitdem hat Marie dort so einiges erlebt. „Montags kaufe ich für die Woche ein, was ich dann an der Bar im Jugendhaus verkaufe.“ Ebenso stehen Botendienste an – zum Beispiel zum Rathaus – Hausmeisterarbeiten wie Laub harken oder Glühbirnen wechseln, ebenso Büroarbeit, das Verwalten der Facebook- und Instagram-Seiten plus den Info-WhatsApp-Dienst.

Und es steht natürlich das Durchführen von Veranstaltungen für die Kinder und Jugendlichen an. Dabei wurde Marie Jakobs ins kalte Wasser gestoßen. „Als ich im Sommer anfing, standen gleich Ferienpassaktionen und das Altstadtfest an“, erinnert sich Marie. „Von Null auf 100, voll dabei“, fügt Marco Rühle hinzu.

Aber genau darum geht es beim Bufdi: von Tag eins an ein volles Teammitglied sein, sich engagieren und dazulernen.

Davon profitieren schließlich beide Seiten. Zum einen das Jugendhaus: „Wir freuen uns über die Unterstützung“, sagt Detlef Berger. „Ich weiß nicht, wie es hier ohne die Bufdis weitergehen würde.“

Und zum anderen der Bufdi selbst: „Ich bin jetzt schon viel selbstständiger und verantwortungsvoller geworden“, sagt Marie. „Und deshalb kann ich diese Erfahrung – egal, in welchem Bereich man später arbeiten möchte – nur weiterempfehlen.“

der Bundesfreiwilligendienst

Zum 1. August sucht das Jugendhaus wieder eine/n Bundesfreiwilligendienstler/in. Wer Spaß daran hat, mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, mindestens 18 Jahre alt ist, einen Führerschein Klasse B hat, wer gern eigene Angebote organisiert und Veranstaltungen durchführt, schon mal einen Hammer in der Hand gehalten oder auch einen Kuchen gebacken hat – der ist als „Bufdi“ im Jugendhaus genau richtig.

Der Dienst dauert in der Regel ein Jahr (39 Stunden die Woche für ein Taschengeld von aktuell 390 Euro).

Wer Interesse hat, kann sich im Jugendhaus informieren, sich dort persönlich vorstellen oder eine Bewerbung schicken an: Jugendhaus Jever, Detlef Berger, Dr. Fritz-Blume-Weg 2, Jever; Tel. 04461/5505, E-Mail an jugendhaus.jever@ewetel.net

Die neuen Bürozeiten: montags, dienstags und freitags von 9 bis 12.30 Uhr sowie donnerstags von 14 bis 17.30 Uhr.

Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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