Friesland In dreieinhalb Wochen beginnen die Sommerferien in Niedersachsen und damit auch wieder die Zeit der Ferienpässe. Die sind inzwischen in allen Städten und Gemeinden unter das Volk gebracht, die Anmeldungen für die vielen Angebote laufen bereits. Inzwischen findet sich mit dem „Smiley“ in allen Kommunen das Symbol, mit dem Ferienpassangebote gekennzeichnet sind, die für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen geeignet sind.

Hier gibts Infos

Jever: Detlef Berger, Tel. 04461/5505 Schortens: Nico Meints, Tel. 04461/96 62 90 Sande: Kirsten Haesihus, Tel. 04422/95 88 13 Wangerland: Simone Harms, 04463/98 91 10 Bockhorn: G. Schwers-Steindor, 04453/70 825 Varel: Brigitte Kückens, Tel. 04451/12 61 36 Zetel: Joann Hagen, Tel. 04453/93 52 62

Die Inklusion macht keine Sommerpause. Über den „Smiley“ in den Ferienpässen informierten am Donnerstag Elke Rohlfs-Jacob vom Lokalen Bündnis für Familie in Friesland sowie die Gemeindejugendpfleger und die Organisatoren der Ferienpässe.

Ob Schortens und Jever, wo der Smiley nach einer Initiative des Vereins „Lebensweisen“ vor etwa zehn Jahren erstmals auftauchte, oder im Wangerland, in Sande wie auch in Varel, Zetel und Bockhorn heißt das lachende Gesicht: Hier kann jeder mitmachen. 80 bis 90 Prozent der Ferienpassangebote haben inzwischen solch einen Smiley, sind auch geeignet für Rollstuhlfahrer, für Sehbehinderte oder Kinder mit anderen körperlichen und geistigen Einschränkungen. „120 von 150 Veranstaltungen bei uns haben den Smiley“, sagt Jevers Stadtjugendpfleger Detlef Berger, der den Ferienpass wieder mit der Stadt Schortens gemeinsam organisiert. 100 Angebote von 120 sind es in Varel, so Ferienpassplanerin Brigitte Kückens.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

„Für Betreuung der Kinder mit Behinderung ist bei diesen Aktionen immer gesorgt, darüber müssen sich die Eltern keine Gedanken machen“, betont Rohlfs-Jacob. Eltern von Kindern mit Behinderungen könnten dann ihrerseits freimachen und die Zeit für sich und ihre Bedürfnisse verplanen. Die Betreuung der Kinder kostet für die Eltern nichts.

Für die Betreuung behinderter oder beeinträchtigter Kinder und Jugendlicher suchen die Kommunen nach wie vor Unterstützung und Personal aus erzieherischem und pflegerischen Berufen. „Das wird von den Kommunen selbstverständlich vergütet“, betont Rohlfs-Jacob. Interessenten sollten am besten direkt in den jeweiligen Rathäusern nachfragen.

Oliver Braun Agentur Hanz / Redaktion Jever
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.