Vor 50 Jahren, im April 1960, sind 53 Schülerinnen und Schüler der Realschule Varel entlassen worden. Es war der erste Jahrgang der 1954 gegründeten Realschule Varel. Am Wochenende trafen sich 30 von ihnen wieder. Bei einer Fahrt mit der „Etta von Dangast“ um den Vareler Leuchtturm gab es viele Gelegenheiten zum Gespräch. Anschließend trafen sich die Ehemaligen am Vareler Hafen zum Essen, wo die Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit vertieft wurden. Organisiert hatten das Treffen Heide Suhren, Christel Plorin, Eckhard Müller und Peter Nieraad, dessen Vater Karl Nieraad ein maßgeblicher Befürworter der Einrichtung einer Realschule in Varel gewesen war. Die Einweihung der Schule fällt im Übrigen in Nieraads Amtszeit als Bürgermeister.

Eine exklusive Angelegenheit war die Realschule Varel freilich nicht: Die erste Klasse der Realschule umfasste mehr als 60 Schüler, erinnerten sich Peter Nieraad und Eckhard Müller. Unterrichtet wurden die Schüler im „Haus des Handwerks“ (Kreishandwerkerschaft) in der Neumarktstraße. 1956 zogen die Schüler dann um in den Neubau an der Oldenburger Straße, der heute von der Pestalozzi-Förderschule genutzt wird (die Realschule zog ins 1973 errichtete Schulzentrum Arngaster Straße um). Der Entlassungsjahrgang 1960 musste auch Abschlussprüfungen ablegen, um die Mittlere Reife zu erlangen. Alle zehn Jahre hat man sich getroffen. Sieben der 53 Absolventen sind mittlerweile verstorben. Die 30 Teilnehmer des Treffens (mit ihren Partnern) freuten sich auch über die Anwesenheit von den Lehrern Werner Hollwedel (83) und Karl-Heinz Heinken (85), die ebenfalls an der Bootsfahrt mit der „Etta“ und Kapitän Anton Tapken teilnahmen. Der ließ es sich nicht nehmen, einen prominenten Absolventen der Vareler Realschule zu einem persönlichen Erinnerungsfoto zu bitten: den Unternehmer Claas Daun. Im Bug der „Etta“ ließen sich beide ablichten mit den Etta-Kaffeetassen.

 Ins Wasser geschickt wurden jetzt auch eine Reihe Ratsmitglieder und der Kämmerer. Bei den Fischerspielen am Vareler Hafen, die die Aktionskünstler der Gruppe „Menschenmüll“ für den Norddeutschen Rundfunk wiederholt hatten, traten auch die vier Mitglieder der MMW-Fraktion an. Ziel war es, den Fisch am Ende eines glitschigen Balkens zu ergreifen und an Land zu bringen. Wie bei den berühmten Schmierseife-Spielen von „Spiel ohne Grenzen“ klappte das natürlich nicht. Nacheinander versuchten sich Steffen Schwärmer, Jörn Kickler, Gerald Chmielewski und Iko Chmielewski. Obwohl sich Jörn Kickler bedenklich nahe dem Fisch am Ende des Balkens näherte, ging er baden wie nach ihm auch Kämmerer Rainer Rädicker und TV-Moderator Ludger Abeln. Etliche Zuschauer verfolgten das Spektakel am Hafen, darunter auch Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner.

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