BOCKHORN Die Schlacht am Kuchenbüfett ist nicht mehr der Einsatzort der Freiwilligen Feuerwehr Bockhorn. „Das haben hiesige Gewerbetreibende übernommen“, erklärt Alke Janßen, die zusammen mit Silke Wernicke im neuen Domizil der Feuerwehr auf dem Bockhorner Weihnachtsmarkt steht. Sie verkaufen in einer weihnachtlich dekorierten Holzbude selbst gemachte Pralinen, Krüllkuchen, Liköre sowie Weihnachtsmarmelade. „Das Vorbereiten hat viel Spaß gemacht“, erzählt Janßen. „Die Gemeinschaft ist uns das Wichtigste.“ Und so teilt sich ein Dutzend Frauen den Dienst auf dem Weihnachtsmarkt am Jugendzentrum.

Dort reiht sich Bude an Bude. Gleich nebenan werden für die Aktion „Rettet den Bockhorner Glockenturn“ Glöckchen aus Holz und Filz verkauft und Unterschriften gesammelt. 150 000 Euro kostet die Rettung. 10 000 Euro wurden dieses Jahr an Spenden gesammelt.

Geschenke aus Holz verkauft die Haupt- und Realschule Bockhorn. Schüler und Lehrer haben Futterhäuschen, Sterne, Kometen, Geschicklichkeitsspiele oder auch Phantsievögel aus Holz hergestellt. Der Erlös ist für die beiden Patenkinder der Schule in Afrika und neuerdings auch in Thailand bestimmt. Sie werden monatlich mit 25 Euro gefördert.

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Der Nikolaus zieht über den Bockhorner Weihnachtsmarkt, unterhält sich mit Kinder wie Erwachsenen und verteilt Geschenke. In Grüppchen stehen Menschen mit und ohne Glühwein beisammen, unterhalten sich und genießen ihre freie Zeit.

„Mütter wissen, wie man sich warm anzieht“, antwortet Jutta Morgenthaler auf Nachfrage, was sie und ihre Mitstreiterinnen gegen das nasskalte Wetter tun. Zusammen mit den anderen Müttern Birgit Bredehorn, Nicole Munderloh und Ines Poser steht Jutta Morgenthaler in der Holzbude des evangelischen Kindergartens und verkauft die gebastelten Werke, die die Kinder, Erzieherinnen und Eltern gefertigt haben.

Der Tischtennisclub Bockhorn unterhält die Besucher mit Aal- und Wurstknobeln. „Wir sind seit gut zehn Jahren auf dem Weihnachtsmarkt vertreten“, sagt Heinz Mecklenborg, der mit Lizzy Pahlke und Werner Claaßen hinterm Tresen steht.

Ein Besuch im Jugendzentrum lohnt sich nicht nur wegen der Wärme und des Kasperle-Theaters. Gestecke, Tischdecken, Keramikschalen oder auch Kerzen aus eigener Produktion werden feilgeboten. Krippen und Holzspielzeug gibt es bei Horst und Hannelore Eisenhut aus Zetel. Angefangen hatte Rentner Horst Eisenhut, der früher als Koch arbeitete, mit einer Wiege für seine Enkelin. Heute gehören auch das Christuskind in der Wiege, Maria und Josef sowie Hirten und Engel zu seinem Fundus.

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