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Sillenstede Aus dem reichen Schaffen von Professor Bernhard Winter als Maler ist im Jeverland besonders das Bild „In einer friesischen Dorfkirche“ von großem Interesse. Es zeigt einen Blick in die St. Florian-Kirche Sillenstede. Auf dem sehr schönen Gemälde sind 41 Personen zu sehen. Dabei handelt es sich um tatsächlich zum Zeitpunkt der Erstehung des Werkes in Sillenstede lebende Menschen. Sie sind so deutlich wiedergegeben, dass sie für „Zeitzeugen“ einwandfrei zu erkennen sind. Allerdings leben aus der Entstehungszeit des Bildes um das Jahr 1928 keine Zeitzeugen mehr.

Wie erst jetzt wieder bekannt wurde, hat der Sillensteder Heimatforscher Erich Graalmann (1917 bis 1997), der selbst als Knabe auf dem Bild zu sehen ist, ein genaues Verzeichnis der abgebildeten Mitmenschen hinterlassen. Nach Durchsicht alter Akten im Kirchenbüro von Sillenstede und im Stadtarchiv von Schortens handelt es sich ausschließlich um Einwohner der früheren Gemeinde Sillenstede.

Von der Entstehung des Gemäldes kann Elfriede Graalmann aus Erzählungen ihres verstorbenen Mannes berichten. Danach hat Professor Winter zunächst das Innere der Kirche in einer Skizze festgehalten und dann gewünscht, „friesische Gesichter“ für das Werk festzuhalten. Diesem Wunsch haben die Beteiligten entsprochen und sich skizzieren lassen. Die Platzierung ins Bild hat Professor Winter dann nach eigenem Ermessen vorgenommen. So entstand ein Werk, das die Personen deutlicher wiedergibt als vielleicht eine Fotografie aus jenen Tagen.

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Auf dem Bild sind von hinten gezählt folgende Sillensteder Einwohner zu sehen:

1. Reihe: Therese Blohm, Emma Busma, Helene Specht, Emma Freese, Helene Blohm, Anna Franzen, Minna Menßen, Minste Hanke und Antonie Woebcken;

2. Reihe: Georg Janssen, Adele Janssen, Sophie Becker (Meyer), Frieda Hayen (Kind), Carla Helmerichs (Kind), Erna Galts (Kind), Meta Harms, Theda Athen, Catharine Popken und Martha Hammie;

3. Reihe: Anton Abels, Gerh. Graf und Joh. Nannen Blohm;

4. Reihe: Gerhard Peters, Joh. Gerh. Reents, Anni Harms, Johanne Duden und Annchen Schild (Kind);

5. Reihe: Fritz Mühlena (Kind), Joh. Gerh. Hans (Kind), Theodor Pekol, Amalie Reents und Wilh. Schipper;

6. Reihe: Emil Freese, Carl Menßen, Fritz Folkers, Hinrich Pielstick (Kind), Erich Graalmann (Kind), Cornelis Hajen, Hinrich Franzen und Heinrich Reents;

Vordergrund: Ferdinand Boje (Kind).

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