Wenn künftig verlassene junge Seehunde an den Wangerooger Stränden entdeckt werden, muss nicht mehr die Insel-Feuerwehr ausrücken: Die Heuler werden künftig mit dem „Heulermobil“ eingesammelt, um zur Seehundstation Norden/Norddeich gebracht zu werden. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein Elektro-Quad, das der Trägerverein der Seehundstation, der Verein zur Erforschung und Erhaltung des Seehunds, und die Landesjägerschaft zur Nutzung durch den ehrenamtlichen Seehundbeauftragten der Insel, Norbert Fliegenschmidt, angeschafft haben. Hintergrund ist, dass die Seehund-Einsätze – bis zu 110 im Jahr – die Freiwillige Feuerwehr, die die Tiere bisher zum Hafen oder Flugplatz transportierte, viel Zeit und Mühe kosteten. Personell war diese zusätzliche Aufgabe zuletzt kaum mehr zu stemmen. Zudem litten die Feuerwehr-Fahrzeuge unter den ständigen Strand-Einsätzen. Die Insel-Gemeinde hatte deshalb Gespräche mit der Seehundstation geführt, wie die Heulerbergung anders organisiert werden könnte. „Wir sind sehr froh, dass dieses Problem nun durch das Heulermobil gelöst ist“, sagte Bürgermeister Holger Kohls. Das Heulermobil, von der Gemeinde mit den erforderlichen Genehmigungen für Straßen- und Strandfahrten ausgestattet, steht zurzeit in der Fahrzeughalle der Inselwehr, soll künftig aber einen Parkplatz auf dem Flugplatz bekommen. Am Donnerstag, als das blaue Quad mit der Aufschrift „Seehundrettung“ und dem Logo der Aufzuchtstation gerade offiziell übergeben war, kam der erste Einsatz: Ein Heuler musste am Oststrand aufgelesen werden.

Die beiden 7. Realschulklassen der Oberschule Hohenkirchen haben sich im Rahmen der JuniorMINT-Tage bei Besuchen in der Jade-Hochschule Wilhelmshaven und dem außerschulischen Lernort in der Grundschule Altengroden intensiv mit Technik befasst: In der Fachhochschule stand der praktische Umgang mit Lötkolben, elektrischen Bauteilen und Messgeräten im Vordergrund. Im Lernort Altengroden ging es um den Zusammenbau von Robotern und programmierbaren Fahrzeugmodellen. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die JuniorMINT-Tage dienen der Berufsorientierung. Mädchen und Jungen sollen sich dabei für technische Berufe begeistern, um dem Bedarf an Nachwuchs etwa in den Ingenieursberufen zu begegnen. „Uns hat es riesigen Spaß gemacht, praktisch zu arbeiten und einen Einblick in die Programmierung zu bekommen. Bei einigen Schülern haben sich besondere Fähigkeiten beim Zusammenbau und bei der Programmierung herausgestellt“, erzählt Lehrerin Antje Gräwe. „Wir könnten ruhig öfter so Schule machen“, meinen Kati und Denise, Schülerinnen der 7br.

In der Pausenhalle der Inselschule Wangerooge hat das Sinfonieorchester der Tilemannschule aus Limburg an der Lahn unter Leitung von Anke Bartel vor Kindergarten- und Schulkindern der Insel ein Konzert aufgeführt: 50 Schülerinnen und Schüler des Limburger Gymnasiums, das eine Schule mit Schwerpunkt Musik ist, verbrachten fünf Tage auf Wangerooge und gaben drei Konzerte. In der Inselschule traten die Musiker zusammen mit Ina Niehaus, einer professionellen Märchenerzählerin auf, und präsentierten das Stück „Hänsel und Gretel“ als Orchestersuite mit Erzählung nach Engelbert Humperdinck. Finanziell unterstützt wurde dieses Konzert von Wangerooges katholischem Pfarrer Kurt Weigel, der als Comenius-Preisträger den Wangerooger Inselkindern somit erneut einen Einblick in die Kultur- und Musikszene ermöglichte, die sie auf der Insel so nicht haben.

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