BOCKHORN Einen großen Energietag wird es im Herbst in Bockhorn geben. Das Konzept dafür haben Schüler der Berufsbildenden Schulen Varel erarbeitet. Dafür bekamen sie bei der Präsentation im Rathaus großes Lob. Bockhorns Bürgermeister Ewald Spiekermann sagte zu, dass die Ideen in einen Energietag im Herbst im Bockhorn einfließen werden.

Neue Ideen

Der Arbeitskreis Energie der Gemeinde und die EWE hatten nach Auskunft des stellvertretenden Bürgermeisters Andreas Meinen die BBS Varel angesprochen und eine spontane Zustimmung der Schüler erhalten: „Wir stehen alle vor dem Thema der zukünftigen Energieversorgung, wir wollen die Bürger informieren. Die Zusammenarbeit mit den Schülern hat uns viel Spaß gemacht, sie haben neue Ideen eingebracht.“

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17 Firmen sollen dabei sein

Vier Gruppen aus einer zwölften Klasse präsentierten ihre Arbeitsergebnisse. Das allgemeine Konzept wurde von Vivien Isenecker, Samira Lüschen, Hedda Müller und Kathrin Schweer vorgestellt. Ihr Motto: „Wir sind die Zukunft, wir müssen den Schritt zu erneuerbaren Energien wagen.“ Sie favorisieren als Standort des Energietages das Jugend- und Seniorenzentrum an der Kirchstraße. Als Ausstellungspartner kämen in der Gemeinde Bockhorn 17 Unternehmen in Frage, sechs aus dem Bereich Fotovoltaik, sieben mit dem Fachgebiet Wärmedämmung und vier aus dem Heizungsbau. Der Besuch der Informationsschau sollte mit Gewinnspielen für Erwachsene sowie Mal- und Bastelwettbewerben für Kinder so attraktiv wie möglich gestaltet werden.

Ein Thema könnte der Einsatz von E-Bikes sein. Ole Bannenberg, André Krenzel, Franziska Krichel und Friederike Müller hatten untersucht, wie diese Geräte öffentlich gefördert werden könnten. Auch sie hatten Fragebögen verteilt und ausgewertet, in Bockhorn, Zetel und unter Touristen in Dangast. Den meisten Befragten seien E-Bikes bekannt, Marktchancen sehen die Schüler vor allem bei Familien mit Kindern und den Touristen.

Viele geeignete Dächer

Den Einsatz von Fotovoltaik in der Gemeinde Bockhorn hatten Thorsten Haupt, Jessica Hofer und Kerstin Ligthart analysiert. Sie fanden geeignete Dachflächen vor allem auf den Grundschulen in Grabstede (wo schon eine kleine Anlage besteht) und in Bockhorn: „Auf den Haupt- und Nebengebäuden und auf der Turnhalle in Bockhorn besteht überall eine 100-prozentige Sonneneinstrahlung. Beide Schulen sind für Fotovoltaik optimal.“

Jordy Braxhoofden und Pascal Schmidt hatten sich mit den notwendigen Werbemaßnahmen beschäftigt. Dafür hatten sie Umfragen in zehnten Klassen der Haupt- und Realschule Bockhorn durchgeführt. Ein Großteil der Schüler hätte sich bereits mit Energiefragen auseinandergesetzt, allerdings: „Viele würden einen Energietag nicht besuchen, weil sie dafür ihre Freizeit nicht opfern würden.“ Als attraktivstes Werbemittel in Bockhorn wurde von Braxhoofden und Schmidt die Nordwest-Zeitung ermittelt, noch vor Internet, Radio, Flyern und Plakaten.

Viel Aufwand betrieben

Ulf Brommelmeier (EWE) fasste zusammen: „Die Schüler haben eine Menge Arbeit geleistet und viel Aufwand betrieben, die Qualität der Konzepte ist überdurchschnittlich gut, sie bringen dem Arbeitskreis Mehrwert. Wir können uns schon auf den Energietag freuen.“

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