Eine Ehrenurkunde für seine 40-jährige Dienstzeit im Bockhorner Rathaus hat der Verwaltungsangestellten Günter Krebs von Bürgermeister Ewald Spiekermann erhalten. Der Bürgermeister sprach dabei den Dank der Gemeinde Bockhorn für die geleistete Arbeit aus.

40 Jahre im Bockhorner Rathaus: Da gibt es einiges zu erzählen. Krebs war am 1. Juli 1967 direkt von der Realschule in die Verwaltung gewechselt, ins alte Rathaus, das es längst schon nicht mehr gibt. (Die 40 Jahre werden erst ab 18 Lebensjahre gerechnet, Ausbildungszeiten werden abgezogen). Hermann Pommer war damals Gemeindedirektor, Helmut Röhrig folgte, mit dem dritten im Bunde, Kurt Murmann, hat Krebs lange zusammen gearbeitet. Gemeindedirektoren gibt es in Bockhorn auch schon nicht mehr. Jan Noordendorp war damals Bürgermeister.

Günter Krebs kann sich sehr gut an die Anfangszeiten erinnern. Er arbeitete mit Meldeamt, mit Erika Schneider und Klaus Rogge saß er in einem Büro, das die erstaunlichen Maße von 2,50 x 3,50 Meter aufwies. Unter dem Dach wirkte Flüchtlingsamtsleiter Hermann Winkler, Gemeindeschwester Anneliese hatte viel zu tun. Die Bürger brachten oft ihre Steuern bargeldweise ins Rathaus. Und natürlich wurde damals noch sonnabends von 8 bis 12 Uhr gearbeitet. „Im Vergleich zu heute war es ruhiger, nicht so hektisch, die Leute waren zufriedener“, betonte Günter Krebs. Die Technik veränderte sich dafür immer wieder: „Er hat alles mitgemacht, von der Olympia-Schreibmaschine bis zum USB-Stick“, meinte Kämmerer Andreas Meinen.

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Das „Achilles-Haus“, eigentlich ein altes Bauernhaus, wurde bald zu klein für die Verwaltung, es wurde abgerissen, 1975/1976 wurde das neue Rathaus an gleicher Stelle errichtet. Die Verwaltung wurde für die Bauzeit umquartiert, berichtete Krebs, in die Katholische Schule, dem heutigen Jugendzentrum. Die Trauungen fanden im Feuerwehrgerätehaus statt, auch die von Günter und Angela Krebs – sie ist heute als Bezirksvorsteherin von Bockhornerfeld I aktiv. Krebs selber war ein geschätzter Fußballer beim BV Bockhorn und setzte sich auch stark für die Jugendarbeit ein.

Länger als Günter Krebs ist nur Helmut Gerdes (Ordnungsamt) dabei. Und Ewald Spiekermann: Denn der arbeitete einst in den 1960er Jahren an der Rathaus-Kasse. „Ich hatte immer gute Arbeitskollegen und Führungskräfte, es gab auch eine gute Bindung zum Gemeinderat“, blickt Günter Krebs zufrieden zurück.

Schon seit 30 Jahren treffen sich die Boßeler der Boßelgemeinschaft „Heideboßler“ aus Zetel und die vom Boßelverein „Liek up lang“ Bohlenberge zu einem Freundschaftswettkampf, den in diesem Jahr die Bohlenberger für sich entscheiden konnten. Das Jubiläum wurde anschließend gebührend gefeiert. Die Initiatoren von damals, Hinrich Ackermann und Hermann Hußmann, waren auch dabei.

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