Bockhorn Vielen standen Tränen in den Augen, aber es wurde auch viel gelacht, und jeder Redebeitrag zeichnete sich durch Humor aus: Das ist ein Zeichen für die Atmosphäre, wie sie in der Oberschule Bockhorn herrscht. Mit dafür verantwortlich ist Rektor Bernd Hannstein, und der wurde nun am Dienstag in den Ruhestand verabschiedet. Mehr als 25 Jahre lang hatte er die Geschicke der Schule geleitet.

„Immer fair“

Für die Niedersächsische Landesschulbehörde führte Dezernent Dr. Ralf Drabend aus: „Bernd Hannstein ist ein umsichtig handelnder Pädagoge. Er hat mir imponiert durch seine innere Verbundenheit mit seiner Schule und mit Bockhorn.“ Er rief den Gästen zu: „Sie verlieren mit ihm einen Lehrer und Schulleiter, den Sie in dieser Weise so schnell nicht wieder finden werden.“

Landrat Sven Ambrosy sprach für den Landkreis als Schulträger: „Wir alle kennen Hannstein, wie er ist. Er kämpft für seine Schule, ist aber immer fair und hält sich an Absprachen.“ Ambrosy erinnerte an die Entwicklung von der Haupt- zur Realschule mit Ganztagsangebot und jetzt mit Oberschule: „Der Kreis hat hier seit 2000 rund 3,5 Millionen Euro investiert. Es wird weitergehen. Diese Schule ist ein Aushängeschild in der Schullandschaft in Friesland und eine Zierde für Bockhorn. Sie ist vorbildlich in der Berufsberatung – wenn wir uns im Kreis um eine Schule keine Sorgen machen müssen, dann ist es diese.“

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Der Bockhorner Bürgermeister Andreas Meinen wies auf gemeinsame Projekte von Gemeinde und Schule hin wie Energietag oder – ganz aktuell – die Verbindung von Schul- und Jugendsozialarbeit: „Wenn jemand mit Leib und Seele Schulentwickler war, dann Bernd Hannstein. Diese moderne, leistungsfähige Schule ist sein Lebenswerk.“

„Seele der Schule“

Konrektorin Maren Toepler: „Jeder weiß um die Verdienste von Bernd Hannstein. Das Wichtigste ist jedoch: Er ist die Seele dieser Schule, und das wird noch viele Jahre so sein.“ Beatrice Fastje für den Elternbeirat: „Er hat für uns immer ein offenes Ohr, er hat das Beste für unsere Kinder herausgeholt.“ Fünf Schüler standen auf der Bühne: „Fenster auf, Sachen raus, los geht’s, das war sein Spruch. Er hat einen Spitzenjob gemacht.“

Überhaupt die Schüler. Sie sorgten für eine Abschiedsfeier nach Bockhorner Art, wie Maren Toepler sagte, mit viel Musik und einem Theaterstück, einem „Tatort“ mit vielen Anspielungen auf Hannsteins Interessen als „Vorreiter für eine gesunde Ernährung in der Schule“ (seinem Einsatz für den Gesprächskreis für gesunde Ernährung und Lebensführung in Bockhorn geschuldet).

Bernd Hannstein selbst bedankte sich wiederum bei den Schülern: „Sie haben es mir leicht gemacht bei der Erziehungsarbeit. Für sie gibt es viel Anerkennung von außen.“ Bei den Eltern: „Die Zusammenarbeit hat mir Freude gemacht“. Er lobte besonders Olaf Schumacher, den Vorsitzenden des Fördervereins: „Ein Kämpfer an meiner Seite für diese Schule.“ Die Lehrer: „Ein ganz starkes Kollegium.“ Spitzenmitarbeiter wie die Sekretärin Andrea Rosendahl und Hausmeister Bernd Jeske. Die hervorragenden Kooperationspartner wie die Polizei Bockhorn mit Karl-Heinz Hübner. Der faire Partner Landrat Ambrosy. Die Bürgermeister Ewald Spiekermann und Andreas Meinen: „Sie haben sich konsequent für diesen Schulstandort eingesetzt.“

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