VAREL VAREL - Sie war, wie alle Redner betonten, sozusagen der gute hilfreiche Geist und auch der „perfekte erste Eindruck“ des Lothar-Meyer-Gymnasiums (LMG) Varel. Die Schulsekretärin Roswita Schirmer, 57, wurde gestern nach über 30 Dienstjahren mit einem Festakt in der Aula in die Ruhephase der Altersteilzeit verabschiedet.

Roswita Schirmer, deren Nachfolge ab sofort Maren Peters antritt, sei eine absolut loyale, leistungsstarke, zuverlässige und stets liebenswürdige Mitarbeiterin gewesen, erklärte Oberstudiendirektor Walter Zulauf. Auch in unvermeidbar – bedingt etwa durch Schulreformen – hektischen und besonders beanspruchenden Phasen „unserer über 15-jährigen Zusammenarbeit“ habe sie diese Eigenschaften stets überzeugend unter Beweis gestellt.

Der Vorsitzende des Personalrates, Ulrich Pieper, würdige die Aussscheidende als das „Herz des LMG“, außerordentlich hilfreich keinesweges nur in dienstlichen Angelegenheiten, sondern auch bei anderen Problemen. Sie sei stets ansprechbar gewesen, habe „geholfen, wo es nur ging“, und sogar in so manchem Falle Rat gewusst, da „selbst der betreffende Kollege nicht weiterkam“.

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In gleichem Sinne äußerte sich der Schulelternratsvorsitzende Hermann Dannemann, und die Vorsitzende des Fördervereins, Heidrun Bleß, würdigte Schirmer nicht zuletzt als „den perfekten ersten Eindruck“, den Besucher oder Gäste des Gymnasiums hätten gewinnen können.

Eine besondere Zuvorkommenheit und Hilfsbereitschaft auch den Schülern gergenüber würdigte der Sprecher der Schülerschaft, Michael Tschochohei. Die Schüler seien „immer gern zu Ihnen gekommen“.

Die so in Ehren Verabschiedete dankte den Laudatoren nicht ohne Anzeichen von Gerührtheit. Sie konnte Präsente entgegennehmen, und gleich zum Auftakt bestätigte ihr die Versammlung in einem gemeinsam gesungenen Lied, begleitet von der Bläsergruppe, „Frau Schirmer hat ein Herz für alle Kinder“.

Schüler der Theater-Arbeitsgemeinchaft führten, teils zusammen mit Lehrern, Persiflagen einer Gerichtsverhandlung – eines mehr als skurrilen Vaterschaftsprozesses – sowie eines Hotel-Aufenthaltes auf, als Anspielung auf mögliche Freizeitbeschäftigungen der Ruheständlerin. Sie könne ja als Zuschauerin Prozesse besuchen; auf Reisen geht sie im Übrigen tatsächlich. Zum Abschluss sang man stehend das alte schottische „Auld Lang Syne“.

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