Einen neuen Vorstand hat der Förderverein der Grundschule Zetel. Vorsitzende ist Anke Stürwold, ihr Stellvertreter ist Jens Schledorn. Als Schriftführerin ist Wiebke Gertje im Förderverein, Kassenwartin ist Ulrike Ihmels. Als Beisitzer sind Ellen Evers und Dana Kreye dabei. Nicht mehr dabei sind jetzt Jutta Hilbers, Andrea Busch, Ingo Wehrmann, Imke Koring und Ilka Weidhüner.

Seit seiner Gründung vor elf Jahren hat der Förderverein viel auf die Beine gestellt, darunter Ranzenpartys in der Grundschule, Mitarbeit beim Frühling mit Herz in Zetel, Grillabende im Freibad und natürlich der „Sterntalermarkt“ im Hankenhof. Die Grundschule Zetel unter der Leitung von Tanja Müller-Urban hat in einer Feierstunde mit dem neuen Vorstand des Fördervereins die Arbeit des alten Vorstands gewürdigt. Aus jedem Jahrgang sang eine Klasse in der Aula ein Lied. Der neue Vorstand hat nochmals die Aktionen und daraus folgenden Ergebnisse der Jahre Revue passieren lassen. Die Schulleiterin verwies auf den Umbau des Schulhofes, der ebenfalls vom Förderverein finanziell unterstützt wird. Dass es dabei nicht nur auf das Materielle ankommt, hob Jens Schledorn hervor, der einen Vergleich zu seiner Schulzeit in derselben Grundschule vor 36 Jahren zog. „Die Bücherei war früher nur in den Pausen zugänglich und nur die Großen konnten sich durchboxen.“ Als er die Kinder in der Aula fragte, wer schon die Bücherei genutzt hat, hoben alle Kinder der vier Klassen die Hände. „Diese Chancengleichheit haben wir euch zu verdanken, sagte der neue Vorstand. Denn seit Jahren wird eine Büchereikraft vom Förderverein bezahlt, die allen Kindern am Vormittag die Nutzung ermöglicht.“

Jutta Hilbers und Ingo Wehrmann werden weiterhin im Orga-Team des Sterntalermarktes dabei sein.

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Im Zeteler Kino hat Susanne Köster-Schoon vor einem kleinen aber begeisterten Publikum eine ausgewogene und interessante Buchvorstellung gegeben. In der Pause gab es kulinarische Köstlichkeiten, bei denen das Publikum in lockerer Runde mit Susanne Köster-Schoon ins Gespräch kam. Die Buchhändlerin stellte 20 Bücher vor, darunter Neuheiten und besondere Lieblingsbücher. Sowohl Joann Hagen als Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Zetel als auch Anette Haupt-Koch als Leiterin der örtlichen Bücherei-Mediathek sind sich einig, Veranstaltungen wie diese rund um den Weltfrauentag weiter anbieten zu wollen.

Mit ihrer Mahnwache haben Familienangehörige, frühere Nachbarn und weitere Interessierte an der Horster Straße der elfköpfigen Familie Frank/Franz gedacht. Bündnis 90/Die Grünen in Zetel hatte zur Mahnwache eingeladen. Vor 74 Jahren wurden die Familienmitglieder von den Nazis ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt und dort bis auf die drei älteren Kinder nach und nach brutal ermordet.

In seinen Begrüßungsworten erinnerte Wilhelm Wilken an die getöteten Kinder Angela Frank, Ursula Frank, Otto Frank, Hans Frank, Ella Frank sowie Frieda Frank und die Eltern Grete und Georg Frank, aber auch an Margot, Anton und Erwin Franz, die drei älteren Kinder aus einer früheren Verbindung von Grete Frank. Als „Arbeitssklaven“ überlebten sie Auschwitz, waren aber für ihr Leben gezeichnet. „Es gehört zum Trauma der Sinti in Deutschland, dass ihre Toten auch lange nach 1945 weder als Opfer der „Zigeuner“-Verfolgung anerkannt wurden noch überhaupt als Verlust für die Allgemeinheit“, schreiben die Grünen. Umso beschämender sei es, dass gerade der Familie Frank bis heute ein Gedenkstein von der Gemeinde Zetel verweigert werde, so Wolfgang Brauers von den Grünen. Die Grünen fordern einen Gedenkstein.

Mit Gedichten des Auschwitz-Überlebenden Primo Levi und des bekannten Theologen und Widerstandskämpfers Martin Niemöller warnten die Grünen vor dem Wegsehen und riefen zum Erinnern auf. „Wir sind heute gefordert, jeder Herabsetzung und Verächtlichmachung von Menschen entschieden entgegenzutreten“, so Wilhelm Wilken. „Denn sie sind der Nährboden, auf dem Rassismus gedeiht.“ Den Abschluss der Mahnwache bildeten einige Gitarrenstücke in traditioneller Sinti-Musik, vorgetragen von zwei Enkeln von Margot Franz.

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