[SPITZMARKE]JEVERLAND JEVERLAND/LR - Für den Erhalt der Schulsozialarbeit setzt sich der Arbeitskreis Schulsozialarbeit des Landkreises ein, der seit Oktober 2001 von der SOS-Beratungsstelle für Eltern, Kinder, Jugendliche & junge Erwachsene in Friesland koordiniert und begleitet wird.

Der Arbeitskreis setzt sich zusammen aus neun Schulsozialarbeiterinnen und -Arbeitern aus den Gemeinden Wangerland, Schortens, Varel, Bockhorn und Jever und versteht sich als Forum für den kollegialen Austausch der Schulsozialarbeiterinnen und -Arbeiter in Friesland.

Doch was macht eigentlich ein Schulsozialarbeiter? „Besonders an Hauptschulen gibt es viele Schüler, die aus verschiedenen Gründen die Schule schwänzen oder nur noch sehr wenig Lust haben, sich am Unterricht zu beteiligen. Oftmals fehlt diesen Jugendlichen am Ende der Schulabschluss, ohne den sie dann aber auch meistens keine Lehrstelle bekommen. Hier setzt die Schulsozialarbeit an“, erklärt Andreas Koût von der SOS-Beratungsstelle Friesland.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Um diese Jugendlichen auf den Übergang von der Schule zum Beruf besser vorzubereiten, ist Koût zufolge seit Herbst 2001 an den Hauptschulen Hohenkirchen, Schortens und Jever jeweils eine Sozialpädagogin eingestellt worden. In Schortens ist Christiane Stark, in Hohenkirchen Anne Heinrich und in Jever Marion Sakautzky zuständig.

Zu den Aufgaben der Schulsozialpädagoginnen gehörten u.a. das soziale Lernen im Klassenverband, Einzelfallhilfe bei Schulverweigerern, Gewaltprävention, Pausenangebote und das pädagogische Aufbereiten von Unterrichtsstörungen. Es handele sich um sozialpädagogische Maßnahmen, die in enger Zusammenarbeit mit den Lehrkräften ausgeübt würden.

Neben diesen genannten Aufgaben werde Eltern und Schülern die Möglichkeit der Beratung auch außerhalb der Unterrichtszeiten angeboten. Dabei könnten auf Wunsch örtliche Beratungsstellen und die Institutionen des Landkreises zur Unterstützung einbezogen werden.

Die Finanzierung der Stellen wird durch das Landesprojekt „Stärkung der Hauptschulen“ ermöglicht und ist nur bis Dezember 2007 per Erlass geregelt. Um die bisher geleistete sehr wichtige Arbeit kontinuierlich fortführen zu können, müssten über das Jahr 2007 hinaus jedoch entsprechende finanzielle Voraussetzungen geschaffen werden, betont Koût.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.