Bockhorn Vor Jahrzehnten sind viele Kinder noch plattdeutsch aufgewachsen, zu Hause wurde eben platt geschnackt. In der Schule war es dann nicht leicht für sie, wenn sie kein Hochdeutsch sprechen konnten. Daran erinnert sich auch Danja Behrens. „Das war noch in den 70er Jahren so, dass es eher verpönt war, platt zu sprechen. Man wirkte dann wie ein Buurntrampel“, sagt sie.

Heute ist das ganz anders: Die Schulen bemühen sich, das Plattdeutsche zu erhalten, denn heute sprechen Kinder kaum noch Platt – und es wird in der Schule unterrichtet. Der Pflege der plattdeutschen Sprache widmet sich daher auch die 5. Plattdüütsch Week in Friesland. Eine Aktion in dieser Woche war der besondere Klönschnack von Helga Wegener und Danja Behrens am Mittwoch im Bürger-Huus in Bockhorn.

Die beiden Frauen veranstalten etwa alle sechs Wochen den Klönschnack, und der erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Rund 30 Teilnehmer kommen jedes Mal. „Sie sprechen dann vor allem über früher. Mit Plattdeutsch verbinden viele ihre Kindheit und ihre Jugend“, sagt Helga Wegener.

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Zum Klönschnack am Mittwoch kamen neben vielen Zuhörern und Teilnehmern auch besondere Gäste, darunter der Autor Reinhard Meyer und der Plattdeutsch-Beauftragte des Landkreises Friesland, Wolfgang Busch. Reinhard Meyer stellte sein Buch „Beter dreemal lachen as eenmal na’n Doktor“ vor. Außerdem beteiligten sich elf Stammgäste des Klönschnacks mit eigenen Geschichten an der Veranstaltung in der Plattdüütsch Week.

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