BOCKHORN Eifrig und konzentriert sitzen die Kinder an den Werkbänken und sägen, was das Zeug hält. Aus kleinen Eichen-, Ahorn-, Buchen- und Walnuss-Brettern stellen sie Intarsienarbeiten her. Angeleitet werden die Kinder von dem Lehrer Wolfgang Mosler, an diesem Tag haben sich Oliver und Marén Bauland, Fabienne Krämer und Marten Gerdes im Jugend- und Seniorenzentrum getroffen.

Mit seinem Angebot im Rahmen des Bockhorner Ferienpasses verfolgt Mosler auch pädagogische Anliegen. „Die Kinder lernen, ganzheitlich zu denken. Bei den Laubsägearbeiten wird zum Beispiel kein Abfallholz produziert.“ Die Aktion lief auch schon in den vergangenen Jahren: „Ich habe festgestellt, dass der Bedarf da ist. Es ist wichtig, die Augen-Hand-Koordination der Kinder zu fördern.“

So weit, so gut – aber da gibt es im Umfeld für Wolfgang Mosler auch ein Ärgernis: „Leider ist es mit der Bereitschaft, Kindern in der Freizeitgestaltung in den Sommerferien ein schönes Angebot zu machen, ausgerechnet bei der Grundschule Bockhorn nicht weit her. Anstatt wie bisher den gut ausgestatteten Werkraum für vier Tage in der Woche zum Malen und Sägen frei zu geben, müssen die Kinder jetzt im schlechter ausgerüsteten Jugendzentrum unterkommen.“

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In der Schule sei Großreinemachen angesagt, der Werkraum werde als Stauraum genutzt: „Schade, in den letzten Jahren ging es auch anders.“ Ob seine Ferienpass-Angebote, an denen sich im vergangenen Jahr rund 100 Kinder beteiligt hätten, auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden können, stehe in Frage.

Auf Nachfrage der NWZ  erklärte dazu im Namen der Gemeinde Bockhorn Gisela Schweers-Steindor: „Nach Mitteilung der Leiterin der Grundschule Bockhorn standen schulische Belange gegen die Nutzung des Werkraumes für die Kurse von Wolfgang Mosler. Die Gemeinde Bockhorn suchte mit aller Kraft nach einer Lösung, um diese bei den Kindern sehr beliebten Kurse Malen und Sägen nicht vom Programm absetzen zu müssen. Das Werkzeug und anderes Material wurde für die Aktion zur Verfügung gestellt. Der Bauhof transportierte die Utensilien von der Schule ins Jugendzentrum, wo wir die Werkstatt im Obergeschoss als Kursusraum Wolfgang Mosler überlassen haben.“

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