Javenloch Es ist sicherlich eine der kleinsten Dorfgemeinschaften im Wangerland – aber dafür offenbar eine mit besonders vielen Freunden: die Dorfgemeinschaft Javenloch. Und die hatte am Sonntag die Dörfler und auch die Bewohner der Umgebung zu ihrem bereits dritten Neujahrsempfang in die Gaststätte Javenloch an’t Diek geladen, die – im Winter wohl eher eine Seltenheit – fast bis auf den letzten Platz besetzt war.

Fritz Ortgies von der Dorfgemeinschaft begrüßte die Gäste, neben einigen Neubürgern auch die drei Wangerländer Bürgermeister-Kandidaten Björn Mühlena (SPD), Reiner Tammen (Grüne) und Rainer Hinrichs (CDU). Politisch wolle man ja nicht sein, sagte Ortgies. Aber: „Da können wir ja schon mal etwas Druck machen, damit der Deich künftig eine Bepflasterung erhält“, scherzte Ortgies weiter.

Neun Häuser, 15 Erwachsene und keine Kinder umfasse Javenloch derzeit, sagte Ortgies. Zusammen mit den anliegenden Orten Neuaugustgroden und Elisabethgroden seien es insgesamt 68 Erwachsene und 19 Kinder, die im Umkreis zusammen lebten.

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Umso wichtiger sei es, dass man zusammenhalte – auch etwa, um die Gaststätte des Ortes zu erhalten, die nur im Sommer auf die Touristenströme bauen könne, sagte Hinrich Schild von der Dorfgemeinschaft. Geht das Dorf aus der Kirche, geht die Kirche aus dem Dorf“, ergänzte Fritz Ortgies.

Erst seit kurzem hat das Lokal mit Tina Schild eine neue Pächterin. Besitzer des Hauses ist weiterhin der 90-jährige Johann Albrecht – der als Boßler über den Ort hinaus bekannt ist.

Dass der Friesensport offenbar fit hält, bewies Albrecht im Anschluss gemeinsam mit Ortgies, als beide auf dem Akkordeon einige Lieder anstimmten. Nach dem Frühstück und dem einen oder anderen Bierchen gab es dann gegen Mittag eine Gulaschsuppe für die Besucher.

Einziger kleiner Wermutstropfen für die Dörfler: der Bereich des in den letzten Jahren erneuerten Außendeichs bei Elisabethgroden. Dort werde immer wieder Teek angespült. „Es müsste einmal im Jahr abgehäckselt werden“, kritisiert Peter Fimmen von der Dorfgemeinschaft. Die sonst angeschwemmten zwei Jahre alten Pflanzen würden nur langsam verrotten. „Eine bessere Bewirtschaftung ist nötig.“


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Tim Gelewski Agentur Hanz / Redaktion Jever
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