Ich bin irrsinnig gerne in dieser Gegend.“ Mit diesen Worten begrüßte der aus Oberbayern kommende Bestsellerautor Jan Weiler am Donnerstag sein Publikum im alten Kurhaus in Dangast. Zur beginnenden Adventszeit ist er mit seinem neuen Buch „Berichte aus dem Christstollen“ auf Reisen. Aus diesem las er einiges vor, was bei den Zuhörern für viel Gelächter sorgte. Einige Geschichten hatten mit der Weihnachtszeit zu tun, so beispielsweise, warum der Nikolaus Süßigkeiten in stinkende Stiefel steckt, oder das Erlebnis mit dem Gasbrenner beim Laternenlaufen. Weiler berichtete vom traumatischen Kindheitserlebnis, als seine Mutter einen von ihm selbstgehäkelten Topflappen gleich weggeworfen hatte. Später musste er mal Nikolaus in einer Schule spielen, da hat er die Namensschilder an den Päckchen vertauscht und wurde dafür gelobt – weil das die Kommunikation unter den Schülern förderte. Aber auch anzügliche Berichte von „Spermagenten“ und komplizierter aufgebauten Mädchen waren zu hören. Ebenso von Cellulitis im Gesicht oder einer „Beinchen baumeln lassenden Frau Merkel“. Und auch Alltagsweisheiten gab Weiler zum Besten: „Essen muss nicht heiß sein, man kann es warmkauen.“ Er dehnte die Lesung mit „Rücksicht auf die mitgeschleppten Ehemänner“ nicht allzu sehr aus und machte nach gut zweieinhalb Stunden Schluss. Anschließend war ein Buch­stand dicht umlagert und Jan Weiler musste viele Autogramme geben. Extra aus Leer war Holger Kalkwarf zur Lesung gekommen. Er hat schon einige Bücher des Autors gelesen und freute sich, ihn live zu sehen und hören.  

Ein neues Fahrzeug für den Transport von Senioren und Menschen mit Behinderungen hat der Kreisverband Varel-Friesische Wehde des Deutschen Roten Kreuzes jetzt in Betrieb genommen. Es ersetzt ein abgängiges Fahrzeug. „Dank der Mitgliederbeiträge und Spenden konnten wir das Fahrzeug beschaffen“, freute sich Vorsitzender Rainer Kokoschka gemeinsam mit Kreisgeschäftsführerin Ilka Menzler, Kreisbereitschaftsleiter Rainer Zieseniß und Justiziar Holger Dewald. Zusammen mit einem zweiten Fahrzeug ist es in Varel und der Friesischen Wehde im Einsatz, um Senioren zu transportieren oder Menschen mit Behinderungen zu ihrer Arbeitsstelle, zum Arzt oder ins Krankenhaus zu bringen. Neun Personen beziehungsweise vier Rollstühle haben in dem Transporter Platz. Kokoschka wies zudem darauf hin, dass das DRK zusätzliche Altkleider-Container in Obenstrohe bei Netto, in Büppel bei Segger und beim BfT-Markt in Varel aufgestellt hat und appellierte an die Bürger, diese Container beziehungsweise die der DLRG zu benutzen und nicht die einer Firma, die in jüngster Zeit Container in Varel aufgestellt habe. Er betonte, dass die Kleider, die in die -Container des DRK geworfen würde, entweder in der Kleiderkammer des DRK verkauft werden oder an einen Verwerter gehen. Der Erlös werde in die Sozialarbeit des DRK gesteckt.

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