Die Freiwillige Feuerwehr Jever hat das Polizeikommissariat Jever zum traditionellen Boßelwettkampf herausgefordert – und musste nach drei Siegen im Folge diesmal eine Niederlage einstecken. Beide Mannschaften trafen sich am Sonnabend in Cleverns, um sich auf der knapp acht Kilometer langen Strecke nach Sandelermöns im Friesensport zu messen. Geboßelt wurde in jeweils fünf Gruppen. Nach ungefähr dreieinhalb Stunden siegte die Polizei mit 2 Schoet und 85 Trae. Nach dem spannenden Wettkampf traf man sich zu einem gemütlichen Beisammensein in der Feuerwehrwache an der Milchstraße in Jever. Nach der Siegerehrung wurde der Wettkampf von allen Beteiligten intensiv ausgewertet, um für die nächste Veranstaltung gerüstet zu sein. Doch eines ist ganz wichtig: Im Vordergrund stand das gesellige und freundschaftliche Miteinander.

Traditionell findet Anfang April das Kiebitz-Skatturnier des Skatclubs „Schlossturm Jever“ statt. Während sich die Getreuen von Jever im „Haus der Getreuen“ in bismarckscher Tradition um den Kiebitzbecher scharen, geht es bei den Skatfreunden um Karten und Punkte. Vor Jahren konnte der Sieger tatsächlich den Kiebitz, eine Nachbildung des historischen Pokals, in Empfang nehmen. Leider ist diese kostbare Nachbildung nicht mehr zu haben, berichtete Spielleiter Manfred Sabrautzky. Bei der 17. Auflage des Turniers reizten 57 Teilnehmer um den Maria-Krug und weitere Geld- und Sachpreise. Zur Skatfamilie zählen inzwischen Freunde aus Jever, dem Wangerland, Wilhelmshaven und Wiesmoor, Urlauber aus Düsseldorf und Bielefeld. Spielleiter Sabrautzky freute sich über „seine Getreuen“, die faire Spielweise und hielt für alle ein buntes Osterei bereit. Ein besonderer Dank galt dem Friesischen Brauhaus für dessen Unterstützung. Den Maria-Krug und einen Geldpreis errang Hinni Meyer aus Jever mit 3251 Punkten vor Helmut Pflug (Jever, 3149) und Peter Friedrich (Wiesmoor, 2689). Auf den weiteren Plätzen folgten Udo Cremer (2622), Erich Jürgens (2659) und Georg Bojungs (2531). Die Damenbeste Lore Hirsch ging mit einem österlichen Blumengesteck nach Hause.

Vor 50 Jahren kamen sie an die heutige Grundschule in Neustadtgödens. Im April 1961 wurden die elf Schüler und Schülerinnen in die damalige Volksschule eingeschult. Ein halbes Jahrhundert später trafen sich jetzt die Ehemaligen in der alten Schule. Michael Clemens und Rolf Schmertmann hatten das Treffen organisiert. Sie bedauerten, dass beide Klassenlehrerinnen sowie zwei Mitschüler bereits verstorben sind. „Die meisten Teilnehmer leben noch heute in Neustadtgödens oder in der näheren Umgebung“, erzählten die Organisatoren. Ein Mitschüler konnte aber trotz aufwendiger Suche nicht ausfindig gemacht werden. Die weiteste Anreise hatte eine Ehemalige aus Schwäbisch-Hall. Bei dem Treffen durfte ein Gang durch die alten Klassenräume nicht fehlen. Im Anschluss folgte eine historische Führung, geleitet von Michael Clemens, durch den idyllischen Ort. Hinterher stärkten sich die Teilnehmer in der Gaststätte „Zur Waage“ und ließen die Schulzeit Revue passieren.

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Der amtierenden Grafschafter Brunnenmeister Frerich Eilts und seine Brunnenkönigin Annemie Beck hatten am Sonntag zum traditionellen Treffen der ehemaligen Brunnenmeister und Brunnenköniginnen ins Kiebitznüst in Sillenstede eingeladen. Viele Alt-Brunnenmeister nahmen die Einladung an. bei einem reichhaltigen Frühstück (ovales Bild) hatten sie ausgiebig Gelegenheit zum Klönschnack.

Zum 475. Stadtgeburtstag Jevers haben die sieben Städte und Gemeinden Frieslands und der Landkreis Jever den Baum des Jahres 2011 geschenkt. Am Montag pflanzten die Bürgermeister Christian Wagner (Varel), Gerd Böhling (Schortens), Holger Kohls (Wangerooge), Ewald Spiekermann (Bockhorn), Heiner Lauxtermann (Zetel) und Harald Hinrichs (Wangerland), Sandes Kämmerer Jürgen Focke und Frieslands Landrat Sven Ambrosy eine stattliche Elsbeere auf den Schlosserplatz. Die Elsbeere ist ein besonders edler Baum – in Deutschland allerdings selten und unbekannt. Umso mehr freute sich Jevers Bürgermeisterin Angela Dankwardt über das Geschenk, die zu berichten wusste, dass die älteste bekannte Erwähnung der Bezeichnung „Elsbeere“ von Martin Luther stammt: Mit Elsbeere wurde seine Frau Katharina von Bora behandelt. Man kann aus den Elsbeer-Äpfelchen Kompott, Marmelade, Gelee oder Fruchtsäfte herstellen. Eine weitere Nutzung der Früchte ist die Branntweindestillation.

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