Eine Ausstellung, in der alte Kunsttechniken von Berliner Künstlern zu einem gemeinsamen Projekt verbunden wurden, ist im Kunstraum am Vareler Hafen eröffnet worden. Angefangen hatte es mit sieben Schwarzweiß-Fotografien, die Motive aus dem Berliner Stadtteil Wedding zeigen. Abgelichtet wurden Orte, die eigentlich kaum von Fotografen beachtet werden. Diese Fotos bildeten eine Vorlage für die von der Künstlerin Ancz É. Kokowski gemalten großen Bilder mit einer eigenwilligen Farbkomposition. Ihre Gemälde waren wiederum die Inspiration, mit der die Fotografen Rolf Engelbart, Sven Großmann, Alexander Lony und Pete Meyer mit der Kamera nochmals auf Spurensuche an diese Orten gingen und ihre eigenen Sichtweisen einfingen. Aus allem ist ein Perspektive entstanden, die den Betrachter dazu zu führen scheint, als könnte man sich zwischen den Zeiten zu bewegen. „Wir versuchen, mit dieser Ausstellung einen Bogen zwischen dem ländlichen Raum und eben diesen Stadtlandschaften zu spannen“, erläuterte Norbert Ahlers vom Kunstraum Varel. Diese Schau mit Gemälden und Fotos, die den Betrachter immer wieder zum selben Ort zurückführen, ist bis zum 3. September jeweils samstags und sonntags von 13 Uhr bis 17 Uhr im Kunstraum Varel, Am Hafen 1, zu sehen.

Jetzt sind die Fotografen inklusiver Fotospaziergänge wieder in der Stadt unterwegs. Auf Einladung des Kreisverbands Friesland-Wilhelmshaven der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderungen begeben sich die Teilnehmer mit und ohne Behinderungen an mehreren Tagen auf Wanderungen mit dem Fotografen Axel Biewer durch die Innenstadt, in den Wald und rund um den Hafen. „Für eine Strecke, die in fünf Minuten zu bewältigen ist, brauchen wir oft zwei Stunden“, sagte Biewer. Denn überall gibt es etwas zu entdecken, das die Fotografen festhalten wollen. Das diesjährige Motto für die Motivsuche lautet „Formen und Farben“. Der erfahrene Fotograf gibt unterwegs Hinweise zur Technik und versucht den Blick der Teilnehmer für interessante Motive zu schärfen. So werden auch viele Kleinigkeiten abgelichtet, an denen man sonst einfach vorbeigeht. Holger Payns von der Lebenshilfe freut sich, dass diese Veranstaltung von der „Aktion Mensch“ gefördert wird und für ein gemeinsames Erlebnis sorgt. Die dabei entstandenen Fotos werden in einer Werkschau am 22. September ab 17 Uhr im Vareler Rathaus gezeigt.

Drei junge Menschen starten mit einer Ausbildung bei der Raiffeisen-Volksbank Varel-Nordenham ins Berufsleben: Nikolai Lemke aus Nordenham, Ann-Cathrin Rabe aus Varel sowie Keno Hoheisel aus Zetel haben im August ihre drei Jahre lange Ausbildung zum Bankkaufmann beziehungsweise zur Bankkauffrau begonnen. Während der Ausbildungszeit lernen die angehenden Bänker nicht nur die Filialen, sondern auch sämtliche Fachabteilungen in der Hauptstelle Varel kennen. Jedes Jahr werden bei der Raiffeisen-Volksbank Varel-Nordenham eG mehrere junge Menschen in diesem Beruf ausgebildet, weil ständig Bedarf an guten Nachwuchskräften bestehe, heißt es von der Bank. Derzeit befinden sich neben zwei Jahrespraktikanten, welche ab Mitte August ihr Praktikum über die Fachoberschulen bei der Bank absolvieren, 13 zukünftige Bankkaufleute in der Berufsausbildung. Am ersten Arbeitstag wurden die Berufsstarter von der Personalleiterin Elke Wiemer willkommen geheißen.

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