Mit der sportlichen Elite europäischer Feuerwehren hat sich Hannes Lazinski von der Feuerwehr Obenstrohe am vergangenen Wochenende in Mönchengladbach beim TFA gemessen. TFA steht für „Toughest firefighter alive“ – die härtesten Feuerwehrmänner und auch -frauen. Bei diesem Wettkampf messen sich Frauen und Männer an vier Stationen – immer gegen den inneren Schweinehund und natürlich die Zeit. So ist eine 80 Kilogramm schwere Puppe 80 Meter zu ziehen, Schläuche müssen ausgezogen und aufgerollt werden, eine drei Meter hohe Wand ist zu überwinden und im Eiltempo geht es über Treppen in das 15. Stockwerk eines Hochhauses. Diese und andere Schikanen hat Hannes Lazinski gemeistert und ist auf dem 45. Platz in seiner Altersklasse gelandet. Unterstützung erhielt er nicht nur von seiner Feuerwehr Obenstrohe, sondern auch vor Ort von Kay Rosenkranz und Marc Albers von der Berufsfeuerwehr Wilhelmshaven, die Hannes Lazinski bei den Vorbereitungen unterstützt haben.

Für Hannes Lazinski ist es mit seinen 19 Jahren bereits der zweite Feuerwehrwettkampf. Anfang Mai war er zusammen mit seinen Teampartnern Lars Hedenkamp, Marco Effmann und Volker Sermond sowie den beiden Wilhelmshavenern in Berlin beim Firefighter Stairrun. Zu zweit galt es, die 39 Stockwerke des Park Inn Hotels am Alexanderplatz mit voller Schutzausrüstung und Atemschutz zu bezwingen, was sie in weniger als 15 Minuten schafften.

Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf und so freuen sich die sportlichen Feuerwehrmänner bereits auf die nächsten Veranstaltungen. Im Juli an der Mosel und im September in Berlin werden wieder „Firefighter combat challenges“ ausgetragen, wo unter anderem 20 Kilogramm Gewicht einen 12 Meter hohen Turm hinaufgetragen werden muss. Abschluss ist der „Skyrun“ im ARAG-Tower in Düsseldorf im September

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

In Deutschland gibt es immer mehr Nichtschwimmer – eine Tendenz, die es in Varel Gott sei Dank so nicht gibt. Das ist das Ergebnis des diesjährigen Schulschwimmvergleichswettkampfes, bei dem die DLRG-Ortsgruppe Varel wieder den Ausbildungsstand der Grundschüler abfragte und auswertete. Auch der städtische Kindergarten hatte sich an der Aktion beteiligt, dazu die Sprachlernklassen der Grundschule Büppel und der Hafenschule.

942 Kinder waren ausgewertet worden, davon sind derzeit 277 (29 Prozent) Nichtschwimmer. Betrachtet man nur die Schulkinder, liegt der Anteil bei 23 Prozent, bei den 4. Klassen sind es nur vier Prozent. Bundesweit liegt die Nichtschwimmerqoute bei den Grundschulen mit etwa 50 Prozent deutlich höher. „Es macht sich in Varel bezahlt, dass sowohl in den Schulen als auch bei der DLRG sowie in den Schwimmkursen der Stadt das Schwimmen gelehrt wird“, freut sich Peter Wilken von der DLRG, „das ist möglich, weil es in Varel noch richtige Schwimmbäder gibt, nicht zuletzt durch den ehrenamtlichen Einsatz vieler Bürger“.

Bei der Siegerehrung im Freibad am Bäker überreichte Bürgermeister Gerd-Christian Wagner zusammen mit DLRG-Chef Kai Langer und der Organisatorin des Wettkampfes, Gabi Brumund, an die besten Klassen eines jeden Jahrgangs gefüllte Sparschweine für die Klassenkasse. Die Geldbeträge waren wie in den Vorjahren vom Landkreis gestiftet und vom Bürgermeister großzügig aufgestockt worden. Die Sparschweine hatten die Vareler Banken gespendet.

Die besten Kindergartengruppen kommen aus dem städtischen Kindergarten. Sieger der ersten Grundschulklassen: Grundschule Büppel und Hafenstraße; zweite Klasse: Grundschule Büppel und Hafenstraße; dritte Klasse: Grundschule Langendamm und Obenstrohe; vierte Klasse: Grundschule Büppel, Grundschule Osterstraße und Obenstrohe; Sprachlernklassen: Grundschule Büppel und Grundschule Hafenstraße.

Das Teeprojekt „Friesenherz“ der Berufsbildenden Schulen (BBS) Varel geht zu Ende – und doch weiter. Die BBS-Schüler haben in der Zeit mit ihrer Schülerfirma ordentlich Geld verdient. So viel, dass sie einen satten Gewinn von 3500 Euro einfahren konnten, den sie am Montag an Jan Hoffmann von der Hans-Joachim-Hoffmann-Stiftung überreicht haben. Das Geld wird wiederum über die Stiftung der Hospizbewegung zugute kommen.

Mit der Übergabe endet das Projekt zwar, BBS-Oberstudienrat Werner Lorek, der das Projekt betreut hat, hat aber schon einen Plan, wie es weiter gehen soll: Zum einen soll aus der Schülerfirma eine GmbH, also eine richtige Firma, werden. Den Namen „Friesenherz“ für den Tee habe man sich auch schon patentieren lassen. Außerdem werde schon an einem Online-Shop gearbeitet.

Dort sollen unter anderem Nischenprodukte angeboten werden, wie zum Beispiel Kilopakete, die es sonst nirgends gebe. Gepackt werden die von einer Behindertenwerkstatt in Bremen. Mit dem etwas abgeänderten Konzept soll die erfolgreiche Arbeit des Projekts fortgeführt werden.

Insgesamt nahmen die Schüler rund 14 000 Euro ein. „Manchmal konnte ich nachts nicht schlafen, weil wir für 9000 Euro Tee gekauft haben. Aber schon nach drei bis vier Wochen konnten wir die ersten Rechnungen begleichen“, sagte Werner Lorek.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.