Wesermarsch Am vierten Spieltag haben die Landesliga-Boßler aus der Wesermarsch einen rabenschwarzen Tag erwischt: Alle vier Teams kassierten am Sonntag Niederlagen.

Landesliga

Kreuzmoor/Bekhausen - Spohle 1:5. Bei der „Auswärtspartie“ hatten die Spohler den größeren Heimvorteil. Grund: Die Gastgeber werfen erst seit dem Zusammenschluss der beiden Teams und dieser Saison ab dem Dorfkrug Bekhausen. Die Spohler hingegen beginnen bei ihren Heimspielen auf der fast identischen Strecke – nur von der anderen Seite in Lehe. Die Begegnung lief in allen vier Gruppen auf Augenhöhe. Allerdings führte Spohle schon bei der Wende mit 5:1. Am Ende war der Vorsprung der Gastgeber mit der zweiten Holzgruppe (54 Wurf/1,113) und der ersten Gummigruppe (53/19 m) zu gering. Die Gäste machten das Glücksgefühl mit der ersten Holz (54/2,012) und zweiten Gummi (49/3,014) perfekt.

„Leider standen nicht alle Stammwerfer zur Verfügung. Im nächsten Wettkampf müssen wir uns wieder steigern“, bilanzierte der Kreuzmoorer Mannschaftsführer Matthias Gerken. Der Spohler Sprecher Keven Hots erklärte: „Es zeichnete sich zur Wende schon ab, dass die erste Holz und die zweite Gummi uns den Sieg sichern mussten.“ Spohle hat mit 5:3 Punkten die Verfolgerrolle in der Liga inne. Kreuzmoor/Bekhausen (4:4) rangiert im Mittelfeld.

Reitland - Bredehorn 0:7. Das hatte man sich gegen die bis dahin punktlosen Friesländer ganz anders vorgestellt. Doch die Gastgeber kamen nur auf kleine Meter-Erfolge in den beiden Erstgruppen (Holz: 48/8 m; Gummi: 46/64 m). Indes machten die Gäste die Überraschung mit der zweiten Holz (48/3,111) und der zweiten Gummi (51/ 3,044) perfekt. Der Reitlander Kapitän Hauke Freese erklärte mit Blick auf den 2:4-Zwischenstand an der Wende: „Trotz angespannter Personalsituation waren wir zuversichtlich. Wir begannen jedoch bei den meisten Gruppen zu schwach. Letztlich sind wir schon ein wenig enttäuscht, da wir zu schwach aufgetreten sind. Es wäre mehr drin gewesen, wenn wir normal geworfen hätten. Am nächsten Sonntag gegen Kreuzmoor müssen wir uns berappeln. Auf der Strecke waren wir ja vor kurzem bereits beim Auswärtskampf gegen Spohle.“

Der Bredehorner Simon Quathamer freute sich: „Bei der Wende lagen wir knapp vorne. Dort zeichnete sich ab, dass die von uns ersehnten ersten Punkte drin sein würden. Im letzten Drittel konnten wir mit guten Würfen dann den wichtigen Auswärtssieg holen.“

Halsbek - Schweewarden 12:0. Der Titelverteidiger lagen in allen Gruppen vorn – in der ersten Holz (51/4,044), zweiten Holz (54/2,031), ersten Gummi (49/4,005) und zweiten Gummi (50/2,001). „Alle Gruppen haben abgeliefert und stabile Durchgänge geworfen und somit einen starken Heimsieg eingefahren“, sagte Halsbeks Sprecher Arne Hiljegerdes. Schweewardens Mannschaftsführer Stefan Freese erklärte: „Wir hatten einen personellen Engpass. So gab es erwartungsgemäß eine Niederlage. Nächste Woche gegen Mentzhausen müssen wir aber unbedingt punkten.“ Eventuell kann dabei noch ein Heimrechttausch erfolgen, da die Straße durch Schweewarden zurzeit saniert wird. Halsbek (7:1) bleibt in Lauerstellung hinter Grabstede. Schweewarden (2:6) rangiert als Vorletzter im Keller. Am kommenden Sonntag gibt es an der Spitze eine erste Standortbestimmung beim Gipfeltreffen zwischen Halsbek und Grabstede.

Grabstede - Mentzhausen 18:0. In allen Gruppen setzte sich der verlustpunktfreie Spitzenreiter (8:0) sicher durch. Es siegte die erste (52/7,092) und zweite Holz (57/4,120) sowie die erste (54/4,115) und zweite Gummi (57/1,099). Grabstedes Mannschaftsführer Christian Alberts analysierte: „Wir konnten unsere Hausaufgaben erledigen. Am Sonntag kommt es dann zum großen Showdown.“ Liganeuling Mentzhausen (0:8) behält derweil die Rote Laterne.

Bezirksklasse

Moorriem - Moorwarfen 8:4. Bei der Wende sah alles noch sehr eng aus. Bei den Gästen holte die zweite Holz ein Plus von 4,075 heraus. Moorriems Mannschaftsführer Eike Janßen sagte dazu: „Unsere zweite Holz erwischte einen gebrauchten Tag. Während sie selbst keine guten Würfe zeigte, kam bei Moorwarfen noch das Kantenglück hinzu.“ Dennoch machten die Gastgeber dank der Erfolge der ersten Holz (2,122), ersten Gummi (29 m) und allen voran der super werfenden zweiten Gummigruppe (5,092) alles klar. Die Moorriemer (8:0) führen die Tabelle verlustpunktfrei mit zwei Zählern Vorsprung an. Moorwarfen (4:4) rangiert im Mittelfeld.

Grünenkamp - Waddens 9:2. Für die Teams war es die erste Begegnung überhaupt gegeneinander. Einige Männer kennen sich jedoch vom Schleuderballspiel. Der Aufsteiger machte mit der ersten Holz (5,039), zweiten Gummi (4,092) mächtig Druck. Die Butjenter konnten nur mit der zweiten Holz (82 m) und ersten Gummi (1,105) kleine Erfolge verbuchen. Nach der hohen Niederlage der Grünenkamper in der Vorwoche hatten sich die Waddenser sicherlich etwas mehr ausgerechnet. Beide Teams (4:4) haben ein ausgeglichenes Punktekonto.

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