Wenn Fundtiere ins Tierheim gebracht werden, kommen sie zuerst in spezielle Räume. Dort untersucht sie der Tierarzt. Die Tierheim-Mitarbeiter prüfen, ob das Tier vielleicht vermisst wird. Erst wenn klar ist, dass das Tier gesund ist und dass niemand es sucht, kommt es zu seinen Artgenossen.

Weltraumreporter Flux vom NWZ-Kindercluberklärt Euch das Thema

Toll, wie viel Platz die Tiere hier haben!“ Flux und Fluse sind im Tierheim Oldenburg. Vögel, Katzen, Hunde, Schildkröten – alle haben hier viel Auslauf. „Uns ist es ganz wichtig, dass sich die Tiere hier wohl fühlen, bis sie einen neuen Besitzer gefunden haben“, sagt Tierpflegerin Daniela Meyer. Flux und Fluse wollen noch mehr wissen:

Frage: Was für Fundtiere werden denn ins Tierheim gebracht?

Daniela Meyer: Ganz verschiedene: Hunde, Katzen, Kaninchen und andere Haustiere natürlich. Aber auch Wildtiere, wie etwa junge Eichhörnchen, Enten-, oder Krähenküken werden gebracht. Zurzeit lebt auch eine junge Waldohreule bei uns.

Frage: Kommen die Wildtiere nicht alleine klar?

Daniela Meyer: Normalerweise schon. Nur wenn die Mutter zum Beispiel überfahren worden ist, brauchen die Jungen Hilfe. Deshalb raten wir immer, erstmal abzuwarten, wenn man ein Wildtier-Baby findet. Häufig kommen die Eltern wieder. Es ist nämlich auch sehr schwierig ein junges Wildtier großzuziehen.

Frage: Wir finden die Kaninchen so niedlich. Die kann man bestimmt wunderbar knuddeln.

Daniela Meyer: Oh nein, das mögen Kaninchen gar nicht gern. Meerschweinchen übrigens auch nicht.

Frage: Das hört sich für Kinder ja nicht so toll an. Welche Tiere passen denn gut zu Kindern?

Daniela Meyer: Ich finde, dass Ratten super für Kinder sind. Ratten finden es toll, wenn sie in der Kapuze oder der Jackentasche sitzen können. Außerdem kann man ihnen gut Kunststücke beibringen. Allerdings sind sie ziemlich geruchsintensiv und brauchen einen sehr großen Käfig, weil man ja nicht jeden Tag Zeit hat, sich intensiv mit ihnen zu beschäftigen.

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