Pflanzenschutzmittel mit Glyphosat kommen auf Äckern, in Vorgärten, Parks oder entlang der Bahngleise zum Einsatz.
Landwirte setzen den Stoff zum Beispiel ein, wenn sie Getreide säen wollen, ohne zu pflügen. Glyphosat vernichtet alles Grüne. Daneben kommt der Stoff auf die Äcker, bevor geerntet werden soll. Mit dem Unkrautvernichter sterben Halme ab. Das Korn kommt dann trocken vom Feld und kann gut gelagert werden.

Weltraumreporter Flux vom NWZ-Kindercluberklärt Euch das Thema

Deutschland kann in Sachen Glyphosat keinen Alleingang machen. Das sagt Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Doch was ist das überhaupt für ein Stoff?

Glyphosat ist ein chemischer Stoff. Er steckt in verschiedenen Pflanzenschutzmitteln. Bauern nutzen diese, um Unkraut zu vernichten.

Vielen Menschen ist die Chemikalie ein Dorn im Auge. Denn über das Getreide gelangt sie auch in unsere Lebensmittel. Es wird vermutet, dass der Stoff bei Menschen die Krankheit Krebs auslösen kann. Allerdings kommen Untersuchungen hier zu unterschiedlichen Ergebnissen. Es ist nicht sicher, ob das Mittel krank macht.

Schlecht für Insekten

Umweltschützer sind ebenfalls gegen das Glyphosat. Sie sagen, es lässt wirklich nur noch die Pflanzen stehen, die für uns nützlich sind. Tieren wie Bienen, Schmetterlingen oder Hummeln nehmen wir damit die Lebensgrundlage.

Die deutsche Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat nun gesagt, dass es bei uns so schnell nicht zu einem Verbot des Mittels kommen wird. Denn bis 2022 ist Glyphosat in der Europäischen Union (abgekürzt: EU) zugelassen. Solange wird es wohl noch eingesetzt werden. Denn Deutschland kann keinen Alleingang machen und ein Verbot aussprechen. Das ist rechtlich nicht möglich, so die Politikerin im „Tagesspiegel am Sonntag“. Nach 2022 aber rechnet die Politikerin nicht mehr damit, dass Glyphosat in Europa erneut zugelassen wird. In der EU arbeiten 28 Staaten zusammen.

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