Köln (dpa/tmn) - Die Deutschen bewegen sich zu wenig. Das hat eine aktuelle Studie im Auftrag der DKV Deutsche Krankenversicherung gerade wieder ergeben.

Auf die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen 150 Minuten moderate Bewegung (oder 75 Minuten Sport) pro Woche kommen weniger die Hälfte der Befragten (43 Prozent). Dabei ist es nicht schwer, etwas Aktivität in den Alltag einzubauen, sagt Prof. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln. Sein Vorschlag für eine aktive Woche:

Täglich morgens und abends:

Das Auto etwas weiter weg parken als normalerweise oder eine Station früher aus der Bahn aussteigen. Dann morgens und abends je zehn Minuten stramm gehen. Das macht bei fünf Arbeitstagen schon 100 Minuten Bewegung. Wer das nicht schafft, kann alternativ drei Mal in der Woche abends 45 bis 60 Minuten zügig spazieren gehen.

Stündlich:

Aufstehen! Gerade wer am Schreibtisch sitzend arbeitet, muss sich zwischendurch bewegen. Am besten pro Stunde einmal aufstehen, zum Drucker gehen, Wasser holen oder einfach einmal vor die Tür und zurück. Da man das vertieft in die Arbeit leicht vergisst, hilft es eventuell, sich einen Wecker zu stellen.

Zwischendurch:

Treppe nach oben gehen wo immer es möglich ist. Froböse empfiehlt 40 Stockwerke pro Woche oder sechs am Tag. Dabei variieren: Am ersten Tag jede Stufe nehmen, das trainiert das Herz-Kreislauf-System. Am nächsten Tag nur jede zweite Stufe nehmen - das trainiert das Muskelsystem an Oberschenkel, Unterschenkel und Gesäß. Nach unten entweder kontrolliert gehen oder den Fahrstuhl nehmen.

Am Wochenende:

Zur Regeneration je nach Belieben eine leichte Radtour oder entspannte Wanderung durch die Natur machen.

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