MüNCHEN Am 2. Weihnachtsfeiertag sind die „Stars in der Manege“ zu sehen. Die Sendung wurde jetzt aufgezeichnet.

Von Jutta Steinhoff MÜNCHEN - Atemberaubende Artistik, viel Sinn für Humor und keine Angst vor großen Tieren haben die „Stars in der Manege“ auch in der 44. Ausgabe der Zirkusgala gezeigt. Bei der Aufzeichnung der traditionellen Weihnachts-Show für die ARD (26. Dezember, 20.15 Uhr) am Sonnabend im Münchner Circus Krone ging zwar nicht alles glatt, doch mit Begeisterung für die ungewohnte Rolle und teils waghalsigen Auftritten rissen TV-Stars wie Schauspieler Heino Ferch, Moderatorin Sonya Kraus und Komiker Hape Kerkeling das Publikum zu Beifallsstürmen hin.

Als Zirkusdirektoren führten Ottfried Fischer („Der Bulle von Tölz“) und ARD-Sportmoderatorin Monica Lierhaus durch das mit 21 Nummern reiche Programm.

Boxweltmeister Wladimir Klitschko zeigte zwar nicht die Fäuste, aber im langen Ledermantel doch eine ungewohnt martialische Seite: Mit Feuerspeeren durchbohrte er Kisten, in denen er zuvor Frauen hatte verschwinden lassen.

Kerkeling in seiner Rolle als Reporter Horst Schlämmer testete die durch Klimawandel bald auch in Deutschland zu erwartende Nahverkehrsalternative: ein Wüstenschiff. Mal vorwärts und Mal rückwärts zwischen den Höckern von Kameldame Tanja sitzend befand er schließlich: „Dat schmeichelt den Steiß.“

Gleich acht wilden Rössern stellt sich Ferch bei seinem Ausflug in die Zirkuswelt mit der legendären „Ungarischen Post“: Auf zwei Pferden steht er mit je einem Bein und lässt sechs weitere zwischen diesen hindurchgaloppieren. Vier Wochen hat der Mime dafür nach eigenen Angaben geprobt und brauchte nur in wenigen Momenten die Absicherung durch das an die Hüfte geknüpfte Sicherungsseil aus der Zirkuskuppel. „Ich bin froh, dass ich das zu Ende gebracht habe“, sagte der Ehemann der Vielseitigkeitsreiterin Marie-Jeanette Steinle, als er nach dem Rücken der Pferde wieder das Glück der Erde spürte.

Mindestens ebenso viel Mut brauchte ProSieben-Moderatorin Sonya Kraus im Umgang mit ihrem sieben Tonnen schweren und 3,50 Meter hohen Partner. Dem weltweit größten Elefantenbullen im Zirkusdienst turnte die furchtlose Blondine nicht nur auf dem Rücken, sondern auch zwischen den 1,80 Meter langen Stoßzähnen herum. Dagegen widmete sich „Tatort“-Kommissarin Andrea Sawatzki mit einer Ponydressur schon kleineren Vierbeinern.

Und mit „Großstadtrevier“-Star Jan Fedder als Kleintierdompteur bewies ein weiterer TV-Kommissar, dass er nicht nur die „Bullen“ seines Reviers im Zaum halten kann: Schweine, Hunde und Ziegen folgen dem Norddeutschen aufs Wort.

Dass Scherben nicht nur Glück, sondern eine Menge Spaß bringen können, zeigten die Star-Köche Sarah Wiener, Johann Lafer und Alfons Schuhbeck mit einer Teller-Jonglage samt Koch-Einlage. Während die Teller-Nummer schließlich etwas von einem Polterabend hatte und manch ein Pfannkuchen auf dem Boden landete oder anbrannte, zeigte sich das Trio bester Laune und steckte damit auch das begeisterte Publikum an.

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