KöLN

Morgen wird Cordula Stratmann wieder auf Sat.1 zu sehen sein. Die Komikerin lebt in Köln. Von Britta Gürke KÖLN - Die „Schillerstraßen“-Fans vor den Fernsehern und die fiktiven Freunde in der TV-Serie erwarten sie schon sehnlich: Nach mehrmonatiger Babypause kehrt Comedy-Star Cordula Stratmann mit Beginn der neuen Staffel am 7. September in die Sat.1-Improvisationsshow zurück. „Es gibt bei mir keinen Energieabfall zu verzeichnen“, sagt die 43-Jährige. „Ich bin wieder ganz für die Zuschauer da.“

Bevor im Frühjahr dieses Jahres ihr Sohn zur Welt kam, hatte sich die in Köln lebende Komikerin aus der beliebten Comedy-Serie in eine vorgegebene „Abmagerungskur“ verabschiedet. Vor ihrem zeitweisen Ausscheiden aus der „Schillerstraße“ trug sie in mehreren Sendungen einen so genannten Fatsuit. Die an den Körper angepassten Polster verdeckten ihre Schwangerschaft. Jetzt steigt sie wieder mit Normalgewicht ein.

„Ich bin selbst gespannt, wie es weiter geht und was ich in der ersten Folge über die Kur erzähle“, erklärt Stratmann. Die einstündige Sendung, die immer donnerstags um 20.15 Uhr auf Sat.1 ausgestrahlt wird, setzt ganz auf die Spontaneität der Schauspieler. Lediglich das Thema der Folge sei ihnen bekannt, die Geschichte entstehe jeweils aus dem Stegreif.

Schauplätze der Handlung sind ein fiktives Wohnzimmer sowie eine Kneipe in Köln. Hier bekommt Cordula, die auch in der Serie ihren Namen trägt, Besuch von Verwandten und Freunden. Über einen Empfänger im Ohr gibt Maike Tatzig, die die Idee zur Sendung hatte, Regieanweisungen, die auch für die Zuschauer sichtbar gemacht werden.

„Diese Unsicherheit vor der Sendung, welche Geschichte entstehen wird, macht mir keine Angst, sondern reizt mich gerade“, sagt Stratmann. „Natürlich ist immer ein gewisses Risiko dabei, aber man darf keine Angst vorm Scheitern haben.“ Im Oktober 2005 war die „Schillerstraße“ als „Beste Impro Comedy“ mit dem Deutschen Comedy Preis ausgezeichnet worden. Stratmann selbst gewann den Preis in der Kategorie „Beste Komikerin“. Ihre neue Rolle als Mutter werde in der Sendung nicht Thema sein.

„Die ,Schillerstraße’ ist für mich Auszeit von der Privatzeit. Da bin ich auf der Arbeit. Das Thema Kind gehört mir privat.“ Auf die Stresssituationen, die als Mutter auf sie zukommen, habe sie weniger ihre Improvisations-Erfahrung auf der Bühne vorbereitet, sondern vielmehr ihr Job als Familientherapeutin.

Denn bevor Stratmanns steile Comedy-Karriere begann, studierte die gebürtige Düsseldorferin Sozialarbeit und arbeitete in der Familientherapie. „Ich fühle mich daher auf jede Form von Stress und Eskalation vorbereitet.“ Ihren eigenen Sohn will sie mit viel Humor erziehen. „Humor ist der beste Ratgeber für alles.“

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